Auf dem früheren Albi-Gelände bei Berghülen im Alb-Donau-Kreis laufen schon seit Anfang September die Vorarbeiten. Metallteile und Styropor wurden entfernt, kleinere Mauern sind bereits gefallen. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, ist inzwischen auch der erste große Abrissbagger auf dem rund sechs Hektar großen Gelände angekommen. Die Hallen und Gebäude werden jetzt Stück für Stück abgetragen.
Der Abriss soll laut Berghülens Bürgermeister Lukas Walter bis zum 1. März 2027 dauern.
Auf dem jahrelang leerstehenden Gelände wurden unter anderem geschützte Fledermäuse nachgewiesen. Auch Vögel und Haselmäuse leben beziehungsweise lebten dort. Deshalb war zunächst damit gerechnet worden, dass die großen Abrissarbeiten frühestens im Oktober beginnen. Laut Schwäbischer Zeitung wird der Rückbau nun gutachterlich begleitet und mit dem Landratsamt abgestimmt.
Die Geschichte von Albi in Berghülen begann 1928. Ende 2017 übernahm Edeka das Unternehmen, Anfang 2019 wurde das Werk in Bühlenhausen geschlossen. Edeka hat mittlerweile die Firma Max Wild mit dem Abriss beauftragt und übernimmt die Kosten.
Was später auf dem Gelände entsteht, ist noch offen. Die Gemeinde will die Fläche langfristig neu entwickeln.