Die nächste marode Brücke: Adenauerbrücke muss verengt werden!

In Sachen Adenauerbrücke in Ulm gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht.




Erst die gute: die marode und über 60 Jahre alte Brücke hält bis zum Jahr 2028, dann soll der Neubau stehen. Die schlechte, um das zu gewährleisten wird ab Montag die Verkehrsführung geändert. Dafür werden Markierungen im laufenden Verkehr auf der Straße angebracht, und wiederum dafür werden bis zu zwei Spuren zwischen 8 und 16 Uhr gesperrt. Die Arbeiten werden rund eine Woche dauern. Witterungsbedingt ist ein Puffer bis zum 18. Dezember vorgesehen.

Hauptmaßnahme der Arbeiten ist die Verengung der linken Fahrspur, damit LKW nur noch rechts fahren können. Das entlastet die Brücke und macht sie länger befahrbar. Insgesamt bescheinigt die Stadt Ulm der Adenauerbrücke einen noch akzeptablen Zustand.

Sechs oder acht Spuren?

Das Thema sechs- oder achtspuriger Ausbau der Adenauerbrücke führt aktuell auch zu heftigen Diskussionen. Die Stadt Ulm hat dazu eine FAQ-Liste ins Netz gestellt. Die Stadt plädiert für einen achtspurigen Ausbau. Die neue Adenauerbrücke soll eine voraussichtliche Lebensdauer von rund 80 Jahren haben. Eine Brücke mit acht Fahrstreifen ermögliche mehr Flexibilität im Hinblick auf künftige Verkehrsverhältnisse als eine Brücke mit sechs Fahrstreifen.

Als Argument der Gegner wird die Landesgartenschau im Jahr 2030 genannt. Dies spreche gegen eine solche Mega-Brücke. Für einen Brückenneubau mit acht Fahrstreifen würden auch höhere Kosten entstehen. Für beide Varianten müssen in den Ehinger Anlagen Bäume gefällt werden. Für den achtspurigen rund ein Dutzend mehr.

Der Neubau der Adenauerbrücke soll vermutlich 2025 beginnen. Die Bauzeit beträgt rund drei Jahre. Die geschätzten Kosten von rund 40 Millionen Euro trägt der Bund.

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