Alles oder nichts! Ulm kämpft gegen Rostock um die Wende

3. Liga | SSV Ulm 1846 Fußball gegen Hansa Rostock

Vier Niederlagen in Folge, viele Verletzte und ein Gegner mit Rückenwind – der SSV Ulm steht vor einem Schlüsselmoment. Gegen Hansa Rostock soll am Samstag (14 Uhr) im Donaustadion endlich die Wende gelingen. Trainer Moritz Glasbrenner setzt auf Zusammenhalt, Leidenschaft und eine klare Botschaft an die Fans.

Der Druck beim SSV Ulm 1846 Fußball ist groß. Vier Niederlagen in Serie, Tabellenplatz 18, viele verletzte Stammspieler. Am Samstag um 14 Uhr kommt Hansa Rostock ins Donaustadion. Das Duell gilt als richtungsweisend.

Trainer Moritz Glasbrenner fand vor der Partie deutliche Worte an die Fans. „Ich wollte mich für die Unterstützung bedanken. Wir wissen das sehr zu schätzen. Es ist keine einfache Zeit, weder für die Mannschaft noch für die Fans. Aber wir können versprechen, dass wir jeden Tag alles geben“, sagte er mit spürbarer Entschlossenheit.

Glasbrenner setzt auf Zusammenhalt

Glasbrenner spricht von maximalem Zusammenhalt. „Wir glauben daran, dass wir nur gemeinsam da wieder herauskommen. Wir wollen eine Ulmer Mannschaft, die mit Herzblut und Leidenschaft spielt.“

Die sportliche Lage bleibt angespannt. Nach dem 0:5 in Verl folgte das 1:3 gegen Stuttgart. Dazu fehlen mehrere Leistungsträger. Kapitän Johannes Reichert, Dominik Martinovic, Marcel Wenig und Jonas David fallen mit Kreuzbandrissen aus. Lukas Mazagg ist verletzt, Marcel Seegert gesperrt. Auch bei André Becker und Niklas Kölle ist ein Einsatz fraglich.

Trotz allem blickt der Trainer nach vorn. „Wir dürfen uns nicht von Rückschlägen beeindrucken lassen. Wir müssen kleine Erfolgserlebnisse schaffen, etwa gewonnene Zweikämpfe oder gute Torchancen. So entsteht positive Energie“, sagte Glasbrenner.

Der Gegner reist mit Selbstvertrauen an. Hansa Rostock ist seit vier Spielen ungeschlagen und steht im Tabellenmittelfeld. Mit fast zehn Millionen Euro Marktwert zählt der Kader zu den stärksten der Liga.

Für den SSV geht es um mehr als drei Punkte. Es geht um Haltung, Leidenschaft und Glaubwürdigkeit. „Wir wollen Fußball zeigen, der zu Ulm passt. Mutig, intensiv und mit Stolz“, so Glasbrenner.

Anpfiff ist am Samstag, 8. November, um 14 Uhr im Donaustadion. Erwartet werden rund 11.500 Zuschauer.

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