Allmendingen: Firma sucht nach Großbrand Alternativen für Produktion

Die Brandursache ist weiterhin unklar

Nach dem Großbrand auf dem Gelände der Firma Burgmaier mit einem hohen Millionenschaden in Allmendingen (Alb-Donau-Kreis) will der betroffene Automobilzulieferer am Standort festhalten - sucht aber nach Alternativen in der Region.

«Zunächst geht es um kurzfristige, vorübergehende Lösungen. Vor allem um Logistik- und Lagerflächen, um Kapazitäten am Standort Laupheim besser nutzen zu können», sagte ein Sprecher der Firma Burgmaier am Dienstag.

Das Unternehmen wolle am Standort Allmendingen bleiben. Es sei jedoch noch zu früh, um einschätzen zu können, wann und in welchem Umfang die Produktion wieder aufgenommen werden könne. Man stehe in Kontakt mit Versicherungen und den Behörden, um die Lohn- und Gehaltszahlungen sicherzustellen. «Rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind leider noch bis auf weiteres freigestellt. Jedoch unter Beibehaltung der Bezüge», führte der Sprecher aus.

Mitarbeiter aus Allmendingen seien in verschiedenen Funktionen eingesetzt. «Die Zentralbereiche wie Vertrieb, Einkauf, Industrial Engineering, IT, Personalwesen, Finanzbuchhaltung und Controlling befinden sich derzeit in unserem Werk in Laupheim.» Für die Auszubildenden geht es demnach an der Berufsschule in Ehingen weiter.

Großbrand richtete Millionenschaden an

Zur Brandursache kann die Polizei auch eine Woche nach dem Feuer noch keine Angaben machen. Bei dem Großbrand waren 275 Feuerwehrleute im Einsatz – fünf von ihnen wurden verletzt. Während der Löscharbeiten hatte es mehrere Explosionen gegeben. Die Polizei schätzte den Schaden auf mehr als 200 Millionen Euro.

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