Alpensee ist Gewässertyp des Jahres 2021

Der Alpensee ist zum «Gewässertyp des Jahres 2021» erhoben worden. Das Umweltbundesamt vergab den Titel anlässlich des Internationalen Weltwassertags an die besonders kühlen klaren – und in Corona-Zeiten besonders von Ausflüglern heimgesuchten – Seen des Alpenvorlandes.




Fast alle 14 deutschen Alpenseen, darunter Chiemsee, Tegernsee, Starnberger See und Eibsee, seien in gutem ökologischem Zustand, aber vom Klimawandel bedroht, teilte das Umweltbundesamt am Montag mit. Aufgabe in den kommenden Jahrzehnten sei es, die Alpenseen auch für künftige Generationen zu bewahren und ihr ökologisches Gefüge zu schützen.

Armleuchteralge, Edelkrebs und Bergmolch

Die alpinen nährstoffarmen Zuflüsse, aber auch die flächendeckende Abwasserbehandlung durch Kläranlagen trügen zur hohen Wasserqualität dieser Seen bei. Sie seien im Vergleich insbesondere zu Seen des norddeutschen Tieflandes geringer belastet. In Alpenseen finden sich laut Umweltbundesamt etwa bis in große Tiefen am Seegrund wachsende Armleuchteralgen. Typisch seien zudem der in seinem Bestand in Deutschland als gefährdet eingestufte Edelkrebs sowie der Bergmolch.

Da die Klimaerwärmung mit steigenden Wassertemperaturen die Seen zusätzlich belaste, müssten andere Gefahren minimiert werden, hieß es. Der Eintrag von Nähr- und Schadstoffen sowie die Befestigung von Ufern müssten weiter reduziert werden. Wo möglich, sollten verbaute Ufer renaturiert werden.

Das könnte Dich auch interessieren

04.03.2026 Mehr als eine Million Bayern sind viel zu dick Mehr als eine Million Menschen in Bayern sind viel zu dick – und das belastet das Gesundheitssystem. Allein im Freistaat beliefen sich die Kosten für Betroffene von Adipositas auf geschätzt rund 197 Millionen Euro, wie Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) mitteilte. Ihren Angaben zufolge waren im Jahr 2024 rund 1,1 Millionen der gesetzlich Versicherten in Bayern 12.12.2025 Ferienjob auf der Seebühne? Statistensuche für «La traviata» Für die spektakuläre Seebühnen-Inszenierung von Giuseppe Verdis «La traviata» suchen die Bregenzer Festspiele neue Statisten. Insgesamt 20 Männer und Frauen werden im Sommer 2026 auf der Seebühne am Bodensee gebraucht – so viele wie seit Jahren nicht mehr, wie Produktionsleiter Lukas Fricker mitteilte. Zum Vergleich: Bei der vorigen Produktion «Der Freischütz» standen lediglich sechs Statistinnen 14.11.2025 Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben: Projekt gescheitert Das dritte Biosphärengebiet in Baden-Württemberg kommt vorerst nicht. Geplant war eine Schutzfläche von rund 67.500 Hektar in Allgäu und Oberschwaben, in der Menschen, Natur und Wirtschaft im Einklang arbeiten sollten. Ziel war es, Moor- und Naturschutz mit nachhaltigem Tourismus und regionaler Wirtschaftsförderung zu verbinden. Nach jahrelanger Prüfung stoppte die Landesregierung das Vorhaben nun offiziell. Hintergrund 15.10.2025 Routine & Mindset: Gesund denken, glücklicher leben! Wie schaffen wir es, alte Denkmuster zu durchbrechen und Routinen zu verändern?