Apotheken schließen aus Protest am Mittwoch

Zu viel Bürokratie, zu wenig Vergütung

Die Apotheker ächzen und klagen und wollen mit ihrem Protest auch auf die Straße. Um zu demonstrieren, schließen Tausende für einen Tag ihre Apotheken.

Aus Protest gegen die Lage in der Branche bleiben Tausende Apotheken in Baden-Württemberg und auch in Bayern am Mittwoch geschlossen. Planbare Medikamente sollten Patienten vor dem Protesttag oder am Donnerstag danach kaufen, empfiehlt der Landesapothekerverband (LAV). Es gebe auch Notdienstapotheken.

Mehrere Tausend Apotheker aus beiden Bundesländern nutzen den Protesttag, um ab 12.05 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz auf ihre Situation aufmerksam zu machen.

«Unser Protest beginnt nicht umsonst um 12.05 Uhr, denn unsere aktuelle Situation ist mehr als besorgniserregend», sagte Tatjana Zambo, die Präsidentin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg, im Vorfeld der Kundgebung. Die Zahl der Apotheken sei auf den niedrigsten Stand seit 40 Jahren gefallen, das Versorgungssystem werde kaputtgespart. «Dem wollen wir uns mit unserem Protest entgegenstellen», sagte Zambo.

Schon Mitte Juni hatte es einen bundesweiten Protesttag gegeben.

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