Arbeitslosenquote im Kreis Biberach zum Jahresende bei 2,7 Prozent

In Biberach wird viel gearbeitet

Der Landkreis Biberach bestätigt zum Jahresabschluss seine starke Position auf dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote liegt im Dezember bei 2,7 Prozent und damit weiterhin landesweit an der Spitze.

Biberach ist aktuell der einzige Kreis in Baden-Württemberg mit einer Quote unter drei Prozent. Insgesamt waren 3.372 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind etwas mehr als im November und auch mehr als vor einem Jahr, dennoch bleibt die Arbeitslosigkeit im Landkreis auf einem sehr niedrigem Niveau.

Ein kleiner, schwäbischer Landkreis wehrt sich gegen den Trend

Bei der Agentur für Arbeit wurden rund die Hälfte der Arbeitslosen gezählt, hier gab es gegenüber dem Vorjahr einen deutlicheren Anstieg. Im Jobcenter, das Bürgergeld-Beziehende betreut, blieb die Zahl im Jahresvergleich nahezu konstant. Positiv: Weniger Haushalte sind auf Bürgergeld angewiesen als vor einem Jahr, und auch die Zahl der Bürgergeldbeziehenden insgesamt ist spürbar gesunken.

Gleichzeitig setzt der Landkreis verstärkt auf Unterstützung und Qualifizierung. Immer mehr Menschen nehmen Angebote wie Kinderbetreuung, soziale Beratung oder Schuldnerberatung in Anspruch, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Gänzlich konnte der Kreis Biberach dem landesweiten Anstieg der Arbeitslosenquote nicht entgehen. Den Ruf als widerstandsstärkster Kreis in dieser Hinsicht behalten die Biberacher aber.

Das könnte Dich auch interessieren

13.08.2025 Staatssekretärin Leonie Gebers besucht Biberacher Jobcenter Harald Lämmle, Leiter des Jobcenters, präsentierte der Staatssekretärin diverse Vorzeigeprojekte, darunter die Jobakademie, die Jobmesse „Connect“ sowie die Initiative „BeJuga“ zur gemeinsamen Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe. Diese Projekte tragen dazu bei, dass der Landkreis mit einer Arbeitslosenquote von nur 2,7 Prozent landesweit führend ist. Anerkennung für gute Arbeit Trotz der Herausforderungen, insbesondere durch die Zunahme von 12.03.2026 Kreissparkasse Biberach: Solides Jahr mit neuen Entwicklungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren weiterhin anspruchsvoll. Internationale Krisen und eine schwache Konjunktur sorgten vielerorts für Zurückhaltung bei Investitionen. Die Kreissparkasse Biberach konnte ihre Bilanzsumme trotzdem leicht steigern. Auch der Jahresüberschuss blieb stabil. Vorstandsvorsitzender Martin Bücher zieht ein positives Fazit: Das Institut habe gezeigt, dass sein Geschäftsmodell auch in einem volatilen Umfeld tragfähig sei. Das große 02.04.2026 Mehr Gewinn trotz Baustellen-Krise: Liebherr legt zu Das Familienunternehmen Liebherr hat trotz teils scharfen konjunkturellen Gegenwinds 2025 zugelegt. Das Unternehmen, das Bagger, Kräne und auch Kühlschränke im Angebot hat, steigerte im vergangenen Jahr seinen Umsatz minimal auf 14,7 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 14,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich wurde mehr verdient. Das Ergebnis nach Steuern stieg von 258 auf 25.03.2026 Boehringer Ingelheim zieht Jahresbilanz 2025 Boehringer Ingelheim hat das Geschäftsjahr 2025 erfolgreich abgeschlossen: Der Umsatz stieg um rund 7 % auf fast 28 Milliarden Euro. Das biopharmazeutische Unternehmen brachte zwei neue Medikamente auf den Markt – HERNEXEOS® gegen HER2-mutierten Lungenkrebs und JASCAYD® für Lungenfibrose – und investierte über 6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. In Biberach, einem der größten Standorte Europas, entstehen