Arbeitsmarktzahlen für Oktober

Schaffe, schaffe, Häusle baue.

Schaffe, schaffe, Häusle baue: Die regionalen Arbeitsmarktzahlen für Oktober sind da.

Die regionalen Arbeitsmarktzahlen für Oktober sind da. Laut Arbeitsagentur nahm die Arbeitslosigkeit im Bezirk Ulm gegenüber dem September weiter leicht ab, liegt aber um statte 17,8 Prozent höher als im Vorjahr. Die Stellenangebote sind gegenüber dem Vormonat gestiegen. Den niedrigsten Wert im Ulmer Bezirk, was die Arbeitslosenquote angeht, hat der Kreis Biberach. Eine der niedrigsten Quoten im Deutschlandvergleich hat der Kreis Günzburg.

Zu den Kreisen

Biberach: Im Landkreis Biberach sank die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 2,4 Prozent. Unter den Kreisen in Baden-Württemberg ist das der niedrigste Wert. Vor einem Jahr lag die Quote bei 2,1 Prozent. Mit 2 948 Frauen und Männern waren 106 oder 3,5 Prozent weniger Menschen arbeitslos als im vergangenen Monat. Die Agentur für Arbeit in Biberach betreute 1 389 Menschen (minus 42), das Jobcenter des Landkreises Biberach betreute 1 559 Frauen und Männer (minus 64).

Alb-Donau-Kreis: 3 084 Menschen waren arbeitslos und über die Agentur für Arbeit (1 539) oder das Jobcenter (1 545) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Das sind 71 Frauen und Männer oder 2,3 Prozent weniger als im September. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,1 Prozentpunkte ab und lag bei 2,6 Prozent. Der Alb-Donau-Kreis wies damit die zweitniedrigste Arbeitslosenquote unter den Kreisen im Land auf. Die Vorjahresquote lag bei 2,3 Prozent.

Ulm: Im Stadtgebiet Ulm waren 3 017 arbeitslose Menschen über die Arbeitsagentur (1 138) und das Jobcenter (1 879) auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Somit ging die Arbeitslosigkeit um 95 Personen oder um 3,1 Prozent zurück. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,1 Punkte auf 4,1 Prozent. Vor einem Jahr lag die Quote bei 3,5 Prozent. Unter den neun Stadtkreisen im Land ist das die geringste Arbeitslosenquote.

Kreis Günzburg: Die Arbeitslosenquote beträgt erneut 2,1 Prozent. Im Oktober waren 1.571 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat waren das 36 Personen oder 2,2 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 2,1 Prozent auf dem Niveau des Vormonats, ist aber um 0,4 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr.

Kreis Neu-Ulm: Die Arbeitslosenquote beträgt erneut 2,5 Prozent Im Oktober waren 2.659 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat waren das nur 5 Personen oder 0,2 Prozent mehr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 2,5 Prozent auf dem Niveau des Vormonats, ist aber um 0,3 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr.

Das könnte Dich auch interessieren

19.08.2026 Gut 900 junge Menschen starten in Westschwaben in die Ausbildung Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in Westschwaben liegt nach Angaben der IHK Schwaben voraussichtlich rund drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. 2025 waren zum 1. September noch etwa 950 Verträge registriert worden. Trotz der angespannten Wirtschaftslage sei die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen weiterhin hoch, erklärt IHK-Experte Dr. Christian Fischer. Auch nach dem offiziellen Ausbildungsstart könnten noch weitere 29.06.2026 Digitalisierungszentrum der Region Ulm erhält 500.000 Euro Förderung Das Digitalisierungszentrum Ulm, Alb-Donau, Biberach und Neu-Ulm bekommt rund 500.000 Euro vom Land Baden-Württemberg. Die Förderung läuft über zwei Jahre und soll die Arbeit des sogenannten Digital Hubs sichern. Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut übergab den symbolischen Förderscheck am Standort in Ehingen. Das Zentrum soll weiterhin kleine und mittlere Unternehmen in der Region bei der Digitalisierung 16.12.2025 Neue Mietpreisbremse ab 2026: Auch Schwaben profitiert Sie tritt zum 1. Januar 2026 in Kraft und gilt künftig in 285 bayerischen Städten und Gemeinden. Und damit deutlich mehr als bisher. Vor allem im Großraum München und im Bayerischen Oberland wird der Mieterschutz ausgeweitet, aber auch in Schwaben setzt die Mietpreisbremse an. Neue Grundlage Die bisherige Verordnung läuft Ende 2025 aus. Möglich wurde 25.11.2025 Über 128 Millionen Euro aus Bundes-Sondervermögen für die Region Ulm Ziel ist es, Infrastrukturprojekte in der gesamten Region zu stärken und Investitionen langfristig abzusichern. Verteilung der Gelder in die Kommunen Für die Stadt Ulm stehen damit über 28 Millionen Euro für Aufgaben als Stadtkreis sowie weitere 65,7 Millionen Euro für kommunale Aufgaben zur Verfügung. Auch die umliegenden Gemeinden profitieren von den Mitteln: Balzheim: 1.520.064,28 Euro