Augsburg: Polizei will gezielt gegen Straftaten im öffentlichen Raum vorgehen

Aktionstag

Auch die Bereitschaftspolizei, der Zoll und die Bundespolizei beteiligten sich.

Bei einem länderübergreifenden Aktionstag will die Polizei im Bereich des Augsburger Polizeipräsidiums an diesem Mittwoch besonders gegen Straftaten im öffentlichen Raum vorgehen. Wie Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ankündigte, sollen die Beamten des Präsidiums Schwaben Nord dann ihre Präsenz an Schnellstraßen, in Parks und an Bahnhöfen deutlich erhöhen. Ergänzend seien Infostände zu Themen wie Callcenter-Betrug, Einbruchsschutz und Verkehrssicherheit geplant. Auch die Bereitschaftspolizei, der Zoll und die Bundespolizei beteiligten sich.

Der Sicherheitstag ist eine Aktion Bayerns gemeinsam mit den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. «Der länderübergreifende Aktionstag dient insbesondere dazu, die umfangreichen Maßnahmen der Polizei sichtbar zu machen», sagte Herrmann. Jedes Jahr beteiligt sich im Freistaat ein anderes Polizeipräsidium an dem länderübergreifenden Projekt.

Das könnte Dich auch interessieren

04.03.2026 Augsburger Hauptbahnhof nach Drohung gesperrt Wegen eines größeren Polizeieinsatzes nach einer Drohung ist der Augsburger Hauptbahnhof für den Bahnverkehr gesperrt worden. Der Bahnhof sei geräumt und mit Polizeihunden abgesucht worden, teilte die Polizei auf X mit. Nach etwas mehr als einer Stunde gaben die Beamten Entwarnung: «Es wurde nichts Verdächtiges aufgefunden.» Kurze Zeit später wurde der Bahnhof wieder freigegeben. Die 29.05.2026 Weitere Sicherheitsmaßnahmen in der Ulmer Innenstadt Seit Jahren ist es Thema in der Ulmer Innenstadt, jetzt kommen die nächsten Maßnahmen, damit an Brennpunkten das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zunimmt. Nach Angaben der Behörden hat sich die Kriminalitätslage auch an bekannten Treff- und Sammelplätzen der Betäubungsmittel- und Trinkerszene verbessert. Trotzdem sollen weitere Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden. Schwerpunkte rund um Bahnhof und Sedelhöfe 06.03.2026 Sicherheitsdienst an Ulmer Schule Ende September kam es an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule zu Schlägereien mit Bisswunden, in denen Schulfremde auf dem Gelände waren. Der Konflikt wirkte sich danach auch auf die Asyl-Unterkunft im Mähringer Weg aus. Aus diesem Grund wird die Stadt Ulm ab Montag einen Sicherheitsdienst an der Schule einsetzen. Einlasskontrollen an der Schule Das Sicherheitspersonal ist für Einlasskontrollen 03.03.2026 Sorge um Kinder an Bushaltestellen: Vorfall in Blaustein wirft Fragen auf Ende Dezember kam es an einer Bushaltestelle in Blaustein zu einem beängstigenden Vorfall: Ein Mann in einem weißen Transporter sprach ein achtjähriges Schulkind an und gab vor, sein Vater zu sein. Die Schwester des Jungen war ebenfalls vor Ort. Die Kinder reagierten richtig, stiegen später in den Schulbus – nicht in den Transporter – und