Augsburger Hauptbahnhof nach Drohung gesperrt

Großeinsatz

Viele Polizisten rücken zum Hauptbahnhof der Großstadt aus. Zum Grund des Einsatzes halten sich die Beamten zunächst bedeckt. Doch für Bahnreisende hat er Folgen.

Wegen eines größeren Polizeieinsatzes nach einer Drohung ist der Augsburger Hauptbahnhof für den Bahnverkehr gesperrt worden. Der Bahnhof sei geräumt und mit Polizeihunden abgesucht worden, teilte die Polizei auf X mit. Nach etwas mehr als einer Stunde gaben die Beamten Entwarnung: «Es wurde nichts Verdächtiges aufgefunden.» Kurze Zeit später wurde der Bahnhof wieder freigegeben.

Die Bahn teilte auf ihrem Störungsportal mit, Züge von und nach Augsburg seien wegen des Einsatzes vorerst zurückgehalten worden. Nach dem Ende der Absuche rechnete eine Bahnsprecherin damit, dass sich der Zugverkehr «zeitnah wieder normalisieren» werde. Laut Polizei fuhren die Straßenbahnen in Augsburg weiter, auch der Autoverkehr war demnach nicht beeinträchtigt.

Auch der Bremer Hauptbahnhof war am frühen Nachmittag wegen einer Bombendrohung geräumt worden. Alle Menschen mussten das Gebäude verlassen, die Züge stehen still, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Der Bahnhof wurde abgesperrt.

Auf die Frage nach einem möglichen Zusammenhang der beiden Vorfälle wollte sich ein Polizeisprecher in Augsburg zunächst nicht äußern. Die Polizei ermittle zu den Hintergründen.

Das könnte Dich auch interessieren

28.04.2026 Ulm - Rote Karte für Zweirad-Rowdys Steigende Unfallzahlen machten das konsequente Vorgehen notwendig. Das Polizeirevier Ulm-Mitte agierte gemeinsam mit dem kommunalen Ordnungsdienst. Gemischte Reaktionen der Kontrollierten Der bundesweite Aktionstag „sicher.mobil.leben“ hatte dieses Jahr einen klaren Fokus. Er widmete sich den motorisierten und unmotorisierten Zweirädern. Daniel Frischmann ist Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ulm. Er erklärt den Hintergrund der Kontrollen in der Ulmer City. 15.04.2026 Weniger Raser und kuriose Ausreden: Polizei kontrolliert beim Speed-Marathon an der B311 Die Bilanz an dem bekannten Unfallschwerpunkt fiel überraschend aus: In zwei Stunden wurden nur vier Fahrer geblitzt, die zwischen 21 und 28 km/h zu schnell unterwegs waren. Die Beamten zeigten sich dennoch zufrieden. Die Aktion soll das Bewusstsein für die Gefahren von zu hoher Geschwindigkeit schärfen. „Geschwindigkeit ist immer noch eine der Hauptunfallursachen“, betonte Polizeisprecher 15.04.2026 Speedweek: Was Autofahrer zur Blitzerwoche wissen müssen Das kennt doch jeder: Da hat man kurz nicht aufgepasst, fährt viel zu schnell in den Ort rein – plötzlich der Lichtblitz. Mist, stand da etwa gerade ein Blitzer? Das könnten sich nächste Woche vermehrt Autofahrer denken, denn von Montag bis Sonntag kommender Woche (13.-19.4) wird bundesweit noch stärker als sonst beim Tempo kontrolliert. Auch 29.09.2025 Bahn-Region Ulm–Augsburg fordert Weiterbau der Neubaustrecke Mehrere Stadt- und Landkreisoberhäupter sowie Wirtschaftsverbände aus Schwaben haben sich mit einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt. Anlass ist die Neubaustrecke zwischen Ulm und Augsburg, die laut Medienberichten aufgrund finanzieller Bedenken infrage gestellt werden könnte. Die Unterzeichner betonen, dass die Strecke für die Region von zentraler Bedeutung sei. Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher erklärt: