Autonomes Fahren in Ulm: SWU testet Shuttlebusse für die Zukunft

Robo-Bus

Die SWU prüft zusammen mit den Städten Ulm und Neu-Ulm, ob autonome Shuttles, also selbstfahrende Kleinbusse, bald den Nahverkehr in der Doppelstadt ergänzen können – z.B. zur Landesgartenschau 2030.

Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) prüfen derzeit den möglichen Einsatz von autonom fahrenden Shuttlebussen im Stadtgebiet. Ziel ist es, das bestehende ÖPNV-Angebot in Ulm und Neu-Ulm sinnvoll zu ergänzen – besonders mit Blick auf die Landesgartenschau 2030, für die neue Mobilitätslösungen gefragt sind.

Gemeinsam mit den Städten Ulm und Neu-Ulm sowie dem Technologiepartner IAV GmbH untersucht die SWU, ob sogenannte autonome Kleinbusse auf ausgewählten Strecken sinnvoll eingesetzt werden können. Eine Option: Die Anbindung der Wilhelmsburg mit kompakten Shuttlebussen, die flexibel und ohne Fahrer unterwegs sein könnten.

Robo-Bus: autonomes Fahren in Ulm

Um die Machbarkeit zu bewerten, wurden bereits erste Testfahrten mit einem speziellen Messfahrzeug durchgeführt. Mit Hilfe von GPS, Radar und Lidar-Technik wurden dabei detaillierte Karten der Straßen rund um die Wilhelmsburg und weiteren Teststrecken in Neu-Ulm erstellt. Diese Daten sollen nun zeigen, ob die Infrastruktur für autonomes Fahren in Ulm geeignet ist.

Laut SWU-Geschäftsführer Ralf Gummersbach bietet der Einsatz autonomer Shuttles gleich mehrere Vorteile: Sie könnten dort fahren, wo große Busse keinen Platz haben – und gleichzeitig helfen, den Fahrermangel im Nahverkehr abzufedern. Erste Einschätzungen zur Umsetzbarkeit will die SWU noch im April vorlegen.

Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, könnten autonome Shuttles künftig ein fester Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs in Ulm und Neu-Ulm werden – flexibel, klimafreundlich und ohne Fahrer.

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