Die Entlassungen sollen eine Folge des Großbrandes sein, wie es heißt.
Der Standort im Alb-Donau-Kreis war im Februar vollständig zerstört worden. Später wurde klar, dass ein Wiederaufbau aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich sein würde.
Zum Zeitpunkt des Brandes hatte Burgmaier in Allmendingen rund 250 Mitarbeiter beschäftigt. Fast 80 von ihnen konnten am Standort Laupheim weiterbeschäftigt werden.
Nach dem Großbrand beim Automobilzulieferer mit über 200 Millionen Euro Schaden wurde gegen den Techniker einer Wartungsfirma wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Der Mann soll in den Stunden vor dem Brand Servicearbeiten an einem Motor durchgeführt haben, wie die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Ulm mitteilten.
Ein falsch eingestelltes Einlassventil an einem Zylinder des Motors könne nach einem Gutachten zu dem Brand am Blockheizkraftwerk geführt haben. «Dadurch soll ein Luftfilter in Brand geraten sein», teilten die Ermittler mit. Es müsse geprüft werden, ob es sich um einen Wartungsmangel gehandelt haben könne.
Bei dem Großbrand waren 275 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen – fünf von ihnen wurden verletzt. Während der Löscharbeiten hatte es mehrere Explosionen gegeben, unter anderem war ein Tank mit etwa 50 000 Liter Hydrauliköl in Brand geraten. Anwohner wurden evakuiert.
Nach einem weiteren Gutachten zur Brandursache, das im Auftrag der Versicherungen angefertigt wurde, trifft Burgmaier kein Verschulden am Feuer. Die Versicherer hätten daraufhin den Vorbehalt für schon gezahltes Geld zurückgenommen.