B10 Dornstadt - Bußgelder für Lkw-Fahrer  

Polizei kontrolliert Lastwagen

Knapp 30 Lastwagen kontrollierte die Polizei am Donnerstag an der Bundesstraße 10 in Dornstadt, dabei mussten mehrere Bußgelder verhängt werden.

In einer gemeinsamen Aktion der Verkehrspolizei Laupheim und des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) wurden Lastwagen, die auf der Autobahn 8 und der B10 nördlich von Ulm unterwegs waren, durch Polizeimotorräder und Streifenwagen zu einer Kontrollstelle bei Dornstadt geleitet.
Während sich die Mitarbeiter des BALM überwiegend um die Einhaltung von Sozialvorschriften wie Lenk- und Ruhezeiten kümmerten, kontrollierten die Spezialisten der Verkehrspolizei neben den mitgeführten Dokumenten auch die Fahrtenschreiber und die Ladungssicherung.
Ein besonderes Augenmerk hatten die Beamten auf die Lastwagen, die mit Gefahrgut unterwegs waren. Hier müssen die Fahrer neben einer besonderen Schulung auch zusätzliche Schutzausrüstung mitführen. Die Polizisten kontrollierten daher Feuerlöscher, Augenspülflaschen, Auffangbehälter und mehr.
Bei einem Planensattelzug kamen nach dem Öffnen der Planen zahlreiche Gasflaschen in Transportgestellen zum Vorschein. Auf den ersten Blick war jedes Transportgestell mit Gurten gesichert, doch beim zweiten Blick wurden die Mängel entdeckt. Die Metallgestelle standen nicht auf Antirutschmatten auf dem glatten Holzboden des Sattelaufliegers, zwischen den Gestellen waren Lücken, die es den Gestellen möglich machten, zu verrutschen. Die Sicherungsgurte waren teilweise über scharfe Kanten der Metallgestelle gespannt, dadurch besteht die Gefahr des Durchscheuern. Beim Beladen war der Lkw-Fahrer auch teilweise zu grob und hat manche Gestelle seitlich so gegen die Spriegelbretter gedrückt, dass sie verbogen wurden und nicht mehr in ihren Halterungen saßen.Bei einem anderen Sattelzug entdeckten die Beamten einen Riss im Rahmen.
Bei fehlerhafter Ladungssicherung wird nicht nur ein Bußgeld fällig, die Polizei untersagt auch die Weiterfahrt solange bis die gefährlichen Mängel beseitigt sind. Insgesamt wurden in vier Stunden 28 Lastwagen kontrolliert, gegen 14 Fahrer mussten 18 Anzeigen erstellt werden.

Das könnte Dich auch interessieren

17.11.2025 Ulm: erneut viele betrügerische Anrufe in Ulm und Umgebung Seit dem frühen Nachmittag gaben sich am Montag im Bereich Ulm und dem Stadtteil Wiblingen mindestens fünf Anrufer als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei rät: falls ihr angerufen werdet, legt sofort auf und wählt anschließend selbst die 110. 12.11.2025 Polizei warnt: wieder viele Schock-Anrufe in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis Die Ulmer Polizei hat heute wieder eine Vielzahl von Anrufen mit der Masche „Falscher Polizeibeamter“ verzeichnet. Seit dem Vormittag gaben sich im Bereich Ulm und dem Alb-Donau-Kreis mindestens 12 Anrufer, darunter 6 Anrufer in Ehingen, als Polizeibeamte aus und versuchten, die Angerufenen, um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei rät im Falle eines Anrufs, das 10.11.2025 Alb-Donau-Kreis: Zwei Autos sollen sich Rennen auf A 8 geliefert haben Laut Polizei wurde eine Autofahrerin von den zwei Autos genötigt. Ein schwarzer Porsche Panamera und ein weißer Mercedes CLA sollen sich das Rennen geliefert und dabei auch weitere Fahrzeuge gefährdet und bedrängt haben. Die Dashcam der Frau soll die Fahr-Manöver aufgezeichnet haben. Die Verkehrspolizei Mühlhausen (Tel. 07335/96260) hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen, 14.10.2025 Ehingen: Jugendliche werfen Steine auf vorbeifahrende Autos Ein Stein landete auf der Motorhaube einer 59-jährigen. Der Schaden am BMW beträgt rund 1.500 Euro. Die Autofahrerin versuchte noch den drei Jugendlichen hinterherzufahren, doch die machten sich aus dem Staub. Sie sollen etwa 15 bis 16 Jahre alt sein. Einer von ihnen hatte eine hellblaue Bomberjacke an. Die Polizei in Ehingen bittet um Zeugen-Hinweise