B10 Ulm - Bäume fallen für Brückenneubau 

Es drohen Verkehrsprobleme

Die nächste Mega-Baustelle wirft ihren Schatten voraus. Dafür müssen jetzt Bäume weichen.

Eine weitere große Brücke in Ulm muss ersetzt werden, die als „Bauwerk 2“ bezeichnete Brücke führt den Berliner Ring über die Bundesstraße 10 zwischen der Uniklinik und dem Industriegebiet Jungingen. Noch ist im Gemeinderat kein Baubeschluss gefallen, doch bereits jetzt müssen Bäume für die Bauarbeiten weichen.

Die sechsspurige Brücke der Nordtangente hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht, auch wenn sie noch ein paar Jahre erhalten werden kann, so würde das mit den Großbaustellen Wallstraßenbrücke oder Adenauerbrücke zusammenfallen. Damit das vermieden wird, soll bereits ab Herbst die Brücke ersetzt werden. Seit vergangenem Jahr gibt es dabei Diskussionen zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen und der Stadt Ulm, wem die über 50 Jahre alte Brücke gehört und wer für Unterhalt und Ersatz zuständig ist. Ungeachtet dessen, will die Stadt Ulm unbedingt ein Verkehrschaos vermeiden und kümmert sich um den Neubau. Die Planungen sind so weit abgeschlossen, dass sie demnächst dem Gemeinderat zum Beschluss vorgestellt werden.

Für die Bauarbeiten werden seitlich der Brücke Flächen benötigt, auf denen derzeit Bäume und Buschwerk stehen. Um die Brutzeit von Vögeln nicht zu stören, werden die Bäume noch vor Beginn der Schutzzeit gefällt. Ökologen und Landschaftspfleger überwachen die Fällarbeiten und nach dem Brückenneubau wird es Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume geben.

Eine hohe zweistellige Zahl wird bis Ende Februar gefällt, dabei kommt es zeitweise zu Sperrungen der Verbindungsrampen zwischen B10 und Berliner Ring oder einzelner Fahrspuren.

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