B28 Blaubeuren: Porsche-Fahrer stirbt bei Unfall im Überholverbot

Nach ersten Ermittlungen der Polizei überholte der Fahrer eines alten Porsche 911 am Samstagnachmittag auf der Bundesstraße 28 bei Blaubeuren im Überholverbot, dadurch kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der Porsche-Fahrer ums Leben kam.

Kurz vor drei Uhr nachmittags war der Mann mit seinem Porsche die kurvenreiche Blaubeurer Steige bergauf unterwegs, als er zwischen Blaubeuren und dem Teilort Seißen ein anderes Fahrzeug trotz durchgezogener Linie überholte. Dabei streifte er einen entgegenkommenden Ford hinter dem Hinterrad und geriet ins Schleudern. Der Porsche drehte sich quer auf der Fahrbahn und ein hinter dem Ford bergab fahrender Skoda rammte den Porsche in die Fahrerseite. Ersthelfer und dann auch der Rettungsdienst bemühten sich um das Leben des Porsche-Fahrers.

Die Feuerwehr Blaubeuren musste den schwer eingeklemmten Mann mit hydraulischen Spreizern, Stempeln und einer Schere aus dem Wrack befreien. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Porsche-Fahrers feststellen. Die Fahrerin des Ford blieb unverletzt, der Skoda-Fahrer wurde schwer verletzt. Ein weiterer Notarzt und die Besatzung eines zweiten Rettungswagen versorgten den Mann noch an der Unfallstelle und brachten ihn dann in ein Krankenhaus.

Spezialisten des Unfallaufnahmedienstes der Verkehrspolizei Mühlhausen im Täle sicherten an der Unfallstelle Spuren, um den genauen Unfallhergang ermitteln zu können. Die Feuerwehr musste mit viel Ölbinder auslaufende Flüssigkeiten aus den Unfallfahrzeugen abbinden, damit die umweltgefährdenden Stoffe nicht durch den einsetzenden Regen in den angrenzenden Wald gespült wird. Bis zur Bergung der Unfallfahrzeuge war die Bundesstraße knapp drei Stunden voll gesperrt.

Text/Foto: Thomas Heckmann

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