B28 in Blaustein: Bahnübergang wegen Gleisarbeiten gesperrt - Hauptachse Ulm-Blaubeuren kurzzeitig dicht

Baustelle

Wegen Gleisarbeiten wird die B28 in Blaustein im August zweimal voll gesperrt. Betroffen ist die wichtige Verbindung zwischen Ulm und Blaubeuren. Auch Busse und weitere Bahnübergänge sind betroffen.

Auf der B28 zwischen Ulm und Blaubeuren müssen Autofahrer mit größeren Behinderungen rechnen. Die DB InfraGO erneuert Gleise im Raum Blaustein. Deshalb wird der Bahnübergang an der Ulmer Straße in Klingenstein noch zweimal komplett gesperrt.

B28 zweimal in beide Richtungen dicht

Die erste Vollsperrung gilt am Mittwoch, 12. August, von 6 bis 12 Uhr. Eine deutlich längere Sperrung beginnt am Freitag, 14. August, um 18 Uhr und dauert bis Dienstag, 18. August, ebenfalls 18 Uhr.

Die B28 ist am Bahnübergang während dieser Zeiten in beide Richtungen nicht befahrbar. Damit ist die wichtige Hauptverbindung zwischen Ulm, Blaustein und Blaubeuren betroffen. Der Verkehr wird umgeleitet, die Strecken werden vor Ort ausgeschildert.

Auch auf den Buslinien 36 und 37 kann es zwischen Blaustein und Ulm wegen der Umleitungen bis zum 18. August zu Verspätungen kommen.

Weitere Bahnübergänge in Blaustein betroffen

Die Sperrungen an der B28 sind Teil umfangreicherer Gleiserneuerungen der DB InfraGO. Im ersten Bauabschnitt sind neben dem Übergang an der Ulmer Straße auch der Bahnübergang Hummelstraße in Ehrenstein betroffen. Beide Übergänge sollen aber nicht gleichzeitig gesperrt werden.

Der Bahnübergang am Fuß- und Radweg in der Bahnhofstraße in Herrlingen ist nach Angaben der Stadt seit 31. Juli und noch bis 14. August gesperrt. In einem weiteren Bauabschnitt soll außerdem der Bahnübergang in Arnegg voraussichtlich vom 21. August bis 7. September geschlossen werden.

Geplante Unterführung ist ein anderes Projekt

Die aktuellen Sperrungen wegen der Gleisarbeiten dürfen nicht mit der langfristig geplanten Beseitigung des Bahnübergangs verwechselt werden. Künftig soll die B28 unter der Bahnstrecke hindurchgeführt werden. Damit sollen die regelmäßigen Rückstaus verhindert werden, die durch geschlossene Schranken entstehen.

In älteren Planungsunterlagen wurde für das Jahr 2025 ein Verkehrsaufkommen von rund 19.000 Fahrzeugen pro Tag prognostiziert. Dabei handelt es sich nicht um eine aktuelle Verkehrszählung.

Das Unterführungsprojekt befindet sich weiterhin in der Vorplanung. Derzeit werden die Unterlagen für die Entscheidung zwischen mehreren Varianten vorbereitet. Einen verlässlichen Termin für den Baubeginn gibt es noch nicht.

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