B30 nach Todescrash weiterhin gesperrt

Statiker untersuchte Brücke

Wer heute eigentlich die B30 nutzen will, muss derzeit noch mit einer anderen Route planen. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer.

Nach dem tödlichen Unfall auf einer Brücke der B30 bei Bad Waldsee gibt es auf der Strecke immer noch Probleme. Da gestern keine Reinigung der verschmutzten Fahrbahn mehr möglich war, wird die Straße voraussichtlich bis morgen Mittag gesperrt bleiben, weshalb es weiterhin zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, schreibt die Polizei.

Da sich der Unfall auf dem Urbach-Viadukt ereignet hat, musste die Statik der Brücke zunächst überprüft werden. Nachdem die Statiker ihre Arbeit gestern, gegen 15.30 Uhr, beendet und keine Schäden am Bauwerk festgestellt hatten, begannen Spezialkräfte zunächst mit der Bergung des Gefahrguts. In der Folge hat ein Abschleppunternehmen den ausgebrannten Sattelzug mittels eines Krans aufgeladen. Während der Bergungsarbeiten wurde die unter der Brücke verlaufende Bahnstrecke immer wieder kurzzeitig für den Schienenverkehr gesperrt.

Am Dienstagabend war auf der Brücke ein Hyundai frontal in einen Lkw geprallt. Das Auto war aus unklaren Gründen auf die Gegenspur geraten. Der 19-jährige Fahrer des Hyundais starb, der Lkw-Fahrer wurde schwer verletzt. Die Fahrzeuge waren nach dem Unfall sofort in Flammen aufgegangen.

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