Ba-Wü: DING-Jahreskartenbesitzer fahren im April günstiger

Es sind gute Nachrichten zum Ausklang des Coronajahres 2020 für alle Stammkunden im Nahverkehr: Im nächsten Jahr bekommen Inhaber von Jahreskarten mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, die während der andauernden Corona-Pandemie ihre Abos nicht kündigen, einen Teil des Monatsbeitrags erstattet.




„Mit diesem Dankeschön erkennen wir an, dass die Treue der Stammkunden einen wichtigen Teil zur Aufrechterhaltung und Stabilisierung des Nahverkehrs beiträgt“, so Verkehrsminister Winfried Hermann nach Bekanntgabe des Programms am Dienstag.

DING-Geschäftsführer Thomas Mügge bedankt sich beim Verkehrsministerium für die große finanzielle Unterstützung des ÖPNV in schwierigen Zeiten: „Neben den Geldern aus dem Rettungsschirm stehen uns nun auch Mittel für die Finanzierung des Treuebonus zur Verfügung. Dafür sind wir sehr dankbar. Im Gegenzug werden die Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg im kommenden Jahr eine Neueinsteigerkampagne durchführen. Denn wir wollen auch Kunden, die einige Zeit pausiert haben, wieder zurückholen und neue Kunden von den Vorzügen des ÖPNV überzeugen.“

So funktioniert der bwTreueBonus

Alle Fahrgäste mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, die im März 2021 im Besitz einer DING-Jahreskarte (inkl. Profi- und Jobticket), eines Azubitickets oder eines Ticket65plus (inkl. Partnerkarte) sind, bekommen im April 2021 einen halben Monatsbetrag erstattet, bzw. verrechnet.

Das könnte Dich auch interessieren

20.03.2026 DING vereinfacht Tarifsystem zum 1. April - Tickets werden aber teurer Die Preise für Fahrten mit Bus, Straßenbahn und Zug in der Region steigen im Schnitt um 3,9 Prozent. Gleichzeitig wird das Tarifsystem übersichtlicher: Die bisherigen Preisstufen 10 und 11 entfallen. Künftig müssen maximal neun Waben bezahlt werden. Bei längeren Strecken sollten die Kosten dadurch sinken. Auch der oft kritisierte „Tarifdschungel“ wird gelichtet. Weniger nachgefragte Angebote 28.03.2026 Warnstreik im Ulmer Nahverkehr am Sonntag Am Sonntag, 29. März, bleibt der ÖPNV in Ulm fast gänzlich stehen. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der SWU mobil zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Gehaltsangleichungen gefordert Nach Angaben der Gewerkschaft wird der Fahrdienst in Ulm und der Umgebung weitgehend zum Erliegen kommen. Nicht betroffen von der aktuellen Tarifrunde sind andere Gesellschaften der Stadtwerke 14.01.2026 So geht's weiter mit dem Ulmer und Neu-Ulmer ÖPNV 29.01.2026 Ulmer CDU fordert: ÖPNV-Tickets sollen für zwei Jahre stabil bleiben Die CDU/UfA-Fraktion im Ulmer Gemeinderat fordert, die Preise für den öffentlichen Nahverkehr für einen Zeitraum von zwei Jahren einzufrieren. Hintergrund sind steigende Lebenshaltungskosten und die geplanten Einsparungen im ÖPNV. Aktuell kostet eine Einzelfahrt für Erwachsene 3,20 Euro (digital 2,95 Euro), ein Tagesticket 5,90 Euro. Laut CDU/UfA soll die Preisstabilität die Bürgerinnen und Bürger entlasten und