Die ersatzgeschwächten Ulmer erwischten zunächst einen starken Start und setzten die Gäste früh unter Druck. Trier fand jedoch schnell über MVP-Kandidat Jordan Roland besser ins Spiel. Nach einer knappen 23:20-Führung nach dem ersten Viertel kippte die Partie im zweiten Abschnitt. Trier zündete ein offensives Feuerwerk, nutzte Ulmer Fehler konsequent aus und erspielte sich bis zur Halbzeit eine zweistellige Führung (37:49).
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Trier eiskalt. Foulprobleme und Ballverluste ließen den Rückstand der Uuulmer weiter anwachsen. Zwar kämpfte sich das Team von Cheftrainer Ty Harrelson im Schlussviertel noch einmal auf einstellige Punkte heran, doch eine erneute Auszeit der Gäste stoppte den Lauf. Am Ende reichte die Aufholjagd nicht mehr, Ulm unterlag mit 89:100.
Cheftrainer Ty Harrelson zeigte sich nach dem Spiel selbstkritisch:
„Unsere Defensive hat heute keinen wirklichen Weg gegen die starke Offensive der Gladiators gefunden. Wir waren im zweiten Viertel zu schläfrig. Trier hat verdient gewonnen – wir müssen unsere Fehlerquote reduzieren.“
Viel Zeit zur Erholung bleibt den Uuulmern nicht. Bereits am Dienstag wartet mit Beşiktaş GAIN Istanbul ein echter Härtetest im EuroCup. Der türkische Spitzenklub ist national noch ungeschlagen und zählt auch international zu den Titelaspiranten.