Baubeginn der Hoffnungshäuser in Ulm Gögglingen-Donaustetten

Integration gegen Isolation

Für Menschen auf der Flucht beginnt mit der Ankunft in Deutschland ein völlig neues Leben. Damit sie in der Gesellschaft nicht isoliert werden, kommt jetzt ein Projekt nach Ulm: die Hoffnungshäuser.

Im Ulmer Stadtteil Gögglingen-Donaustetten entsteht derzeit ein besonderes Wohnprojekt: die sogenannten Hoffnungshäuser der Hoffnungsträger-Stiftung. Ziel ist es, Menschen mit Fluchterfahrung gemeinsam mit gebürtigen Ulmern unter einem Dach leben zu lassen und ihnen so den Start in ein neues Leben in Deutschland zu erleichtern.

integriertes Wohnen

Geplant sind mehrere Gebäude mit insgesamt 38 Mietwohnungen. Das Konzept der Hoffnungshäuser basiert auf integriertem Wohnen. Menschen mit Fluchthintergrund leben Tür an Tür mit Einheimischen, die sie im Alltag unterstützen, zum Beispiel beim Deutschlernen, bei Behördengängen oder bei ganz praktischen Dingen wie der Mülltrennung.

Einzug noch dieses Jahr

Die Wohnungen sind überwiegend gefördert und richten sich an Menschen mit Wohnberechtigungsschein. Dieser kann entweder über das Integrationsamt oder direkt bei den Kommunen beantragt werden. Die Hoffnungshäuser in Gögglingen-Donaustetten sollen bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden. Zehn vergleichbare Standorte gibt es bereits in Süddeutschland.

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