Verkehr in Ulm: Neue Regeln und Sperrungen

Verkehr

Immer mehr Autos rollen durch die Ulmer Innenstadt, dazu müssen Busse und Straßenbahnen auch noch durch. An einem Knotenpunkt soll das alles jetzt entzerrt werden - ein anderer wird wegen Bauarbeiten vorübergehend gesperrt.

Ab Montag, 9. Februar, ändert sich der Verkehr in Ulm an gleich mehreren Stellen:

Kreuzung Olgastraße/Frauenstraße

Stadtauswärts darf man von der Olgastraße nicht mehr links in die Frauenstraße abbiegen – Umweg über Neutor- oder König-Wilhelm-Straße. Stadteinwärts geht’s weiter links, aber auf eigener Spur mit eigener Ampel. Für Busse und Straßenbahnen gibt es extra Spuren, damit sie schneller durchkommen und weniger warten müssen.

B10-Abfahrt Kienlesberg

Von Montag bis Donnerstag ist die B10-Abfahrt Kienlesberg gesperrt. Grund: Über der Abfahrt wird das Traggerüst einer Rad- und Fußgängerbrücke abgebaut, dafür muss die Zufahrt kurzzeitig komplett dicht sein. Die neue Brücke bleibt später auch als Teil der Landesgartenschau 2030 erhalten.

Kienlesbergstraße

Ende der Woche startet dann die achtwöchige Sperrung der Kienlesbergstraße. Hier wird die Wallstraßenbrücke auf der Westseite abgerissen, dafür braucht man Platz und Sicherheit – deshalb können Autos, Busse, Fahrräder und Fußgänger nicht darunter durch. Alle werden entsprechend umgeleitet, die Stadt bittet auf die Schilder zu achten.

Umleitungen während der Sperrungen

Während der vier Tage Sperrung der B10-Abfahrt Kienlesberg (9.–12. Februar) wird der Verkehr über die ausgeschilderten Umleitungen geführt, unter anderem über die Karlstraße, Stuttgarter Straße und Neutorstraße. Wer nicht in die Innenstadt muss, sollte großräumig über den Berliner Ring ausweichen.

Für die achtwöchige Vollsperrung der Kienlesbergstraße ab Mitte Februar wird der Verkehr ebenfalls über ausgeschilderte Umleitungen an der Baustelle vorbeigeleitet. Die führen beispielsweise über Am Bleicher Hag, Karlstraße, Neutorstraße und Blaubeurer Tor‑Ring. Auch der ÖPNV wird vorübergehend umgeleitet oder verkürzt, Fahrgäste sollten auf Hinweise der Stadt und der SWU achten.

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