Baustelle Ulmer Adenauerbrücke: Geh- und Radweg wird gesperrt

Umleitungen und Bauarbeiten im Überblick

Sperrung an der Adenauerbrücke ab 28. April: Der Geh- und Radweg über die Donau wird dicht gemacht – wegen Bauarbeiten für die neue Brücke.

Ab Montag, 28. April 2025, wird der Geh- und Radwegsteg an der Ulmer Adenauerbrücke über die Donau für mehrere Wochen gesperrt. Grund sind umfangreiche Vorarbeiten für den Ersatzneubau der Brücke, wie das Staatliche Bauamt Krumbach mitteilt.

Die Sperrung ist notwendig, da am Standort des bisherigen Stegs Großgeräte und Bohrpfähle mit bis zu 25 Metern Tiefe zum Einsatz kommen. Auch Spundwände müssen gesetzt und Baumaterial transportiert werden – dabei kreuzen die Transporte den bisherigen Weg. Aus Sicherheitsgründen ist deshalb eine Nutzung des Stegs nicht möglich.

Umleitung für Fußgänger und Radfahrer

Der Fuß- und Radverkehr wird während der Sperrung stromabwärts über den Weg entlang der Eisenbahnbrücke Ulm – Neu-Ulm umgeleitet. Für den Donauradweg bedeutet das eine größere Umleitung, die bei Hochwasser schon bekannt ist: über Wiblingen.

Ab 26. Mai 2025 beginnt der Bau einer provisorischen Geh- und Radwegbrücke, diesmal stromaufwärts der Adenauerbrücke. Auch für diese Maßnahme müssen die bisherigen Wege auf beiden Donauseiten vorübergehend gesperrt werden.

Die Freigabe der provisorischen Brücke ist für den 03. Juli 2025 geplant. Ab diesem Zeitpunkt übernimmt sie dauerhaft die Donauverbindung – bis zur Fertigstellung der neuen Adenauerbrücke im Jahr 2028. Die großräumige Umleitung wird dann aufgehoben.

Keine Verschiebung möglich

Die Bauarbeiten sind zeitlich streng terminiert, da sie auf die Sperrpausen der Bahnstrecke Ulm – Friedrichshafen abgestimmt sind. Ab September 2025 sollen dort Stahlelemente für den Brückenneubau eingehoben werden.

Die neue Brücke

Die neue Adenauerbrücke zwischen Ulm und Neu-Ulm soll bis Ende 2028 fertiggestellt werden. Der Bau begann im März 2025 und ist auf eine Bauzeit von etwa vier Jahren angesetzt. Im Endzustand wird die Brücke von derzeit sechs auf acht Fahrstreifen erweitert, um dem hohen Verkehrsaufkommen von rund 94.000 Fahrzeugen täglich gerecht zu werden. Zudem sind beidseitig drei Meter breite Geh- und Radwege vorgesehen, die durch Lärmschutzwände von der Fahrbahn getrennt werden.

Die Kosten für den Neubau, die sich auf rund 79 bis 80 Millionen Euro belaufen, werden gemeinsam vom Bund und der Deutschen Bahn getragen.

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