Bayern schließt Vorvertrag für russischen Impfstoff ab

Bayern will den russischen Impfstoff! Ministerpräsident Marcus Söder möchte einen Vorvertrag mit der Firma „R-Pharm“ aus Illertissen für den russischen Impfstoff Sputnik abschließen.




Wie die Zeit berichtet möchte Bayerns Ministerpräsident Marcus Söder noch heute, also diesen Mittwoch einen Vorvertrag mit dem Arzneimittelhersteller „R-Pharm“ in Illertissen bezüglich des russischen Vakzins Sputnik unterzeichnen. Dieses hat bis dato noch keine Zulassung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur erhalten.

Der Impfstoff würde bei einer Zulassung dann im Auftrag von R-Pharm produziert werden, könnte umgehend an Bayern ausgeliefert werden und somit die Impfkapazitäten im Freistatt aufstocken. Söder rechnet mit 2,5 Millionen Impfdosen, die wohl im Juli bereitgestellt werden sollen.

Entscheidung erwartet

«Wir warten auf die Entscheidung der EMA, weil das eine legitime Grundlage ist, auf der wir produzieren können», sagte RPharm-Manager Alexander Bykow. Von Illertissen aus könnten dann auch andere Staaten in der EU mit Sputnik V versorgt werden. Der bei dem Konzern für Gesundheitsökonomie zuständige Direktor warb um Vertrauen in die russische Biotechnologie, die eine lange Erfolgsgeschichte habe – etwa bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Kinderlähmung.

Sputnik V wurde vom Gamaleja-Forschungszentrum für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau entwickelt. Der Impfstoff ist inzwischen in mehr als 50 Ländern zugelassen und wird international vom staatlichen Direktinvestmentfonds RDIF vertrieben.

Bayern nutzt Luca-App zur Kontaktnachverfolgung

Bayern will außerdem zukünftig die Luca-App nutzen, um Kontakte besser nachverfolgen zu können. Der Freistaat erwerbe eine landesweite Lizenz, kündigte der Ministerpräsident an. Bürgerinnen und Bürger können die App somit vielleicht schon bald kostenlos auf ihre Handys laden.

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