Die bayerische Wirtschaft hat im Juli 2026 Waren im Wert von gut 21,2 Milliarden Euro exportiert. Das waren 1,6 Prozent mehr als im Juli vergangenen Jahres. Gleichzeitig stiegen die Importe um 0,5 Prozent auf knapp 21 Milliarden Euro. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor.
Besonders groß sind die Unterschiede zwischen den Handelspartnern. Die Ausfuhren in die USA stiegen um 3,9 Prozent, nach Österreich um 5,2 Prozent und nach Polen sogar um 15,3 Prozent. Deutlich schlechter lief das Geschäft mit China. Dorthin gingen im Juli 20,1 Prozent weniger Waren als ein Jahr zuvor. Auch die Exporte ins Vereinigte Königreich sanken um 6,2 Prozent.
Schwach entwickelten sich auch wichtige bayerische Exportgüter. Der Wert exportierter Pkw und Wohnmobile sank um 21,7 Prozent, bei Maschinen gab es ein Minus von 3,2 Prozent. Dagegen legten Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung um 16,4 Prozent zu.
Insgesamt steht für die ersten sieben Monate 2026 trotzdem ein Plus: Die bayerischen Exporte stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent auf 138 Milliarden Euro. Die Einfuhren legten um 5,1 Prozent auf gut 140 Milliarden Euro zu.