Bayerische Unternehmen verkaufen wieder deutlich mehr Waren ins Ausland! Im August 2026 exportierte die bayerische Wirtschaft Waren im Wert von rund 17 Milliarden Euro. Das sind 16,2 Prozent mehr als im August vergangenen Jahres. Auch bei den Importen ging es kräftig nach oben. Nach vorläufigen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden Waren im Wert von 17,8 Milliarden Euro nach Bayern eingeführt. Ein Plus von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Besonders stark haben die Exporte in die USA zugelegt. Im August wurden 39,6 Prozent mehr Waren dorthin verkauft als im gleichen Monat des Vorjahres. Auch das Geschäft mit europäischen Ländern lief deutlich stärker. Die Exporte nach Europa stiegen um 16,2 Prozent, in die EU-Länder sogar um 17,2 Prozent. Zu den wichtigsten Abnehmern bayerischer Waren gehörten im August die USA, Österreich, Polen und Frankreich. In jedes dieser Länder wurden Waren im Wert von mehr als einer Milliarde Euro geliefert.
Zu den wichtigsten Exportgütern der bayerischen Wirtschaft gehören weiterhin Maschinen, Elektrogeräte und Autos. Allein mit Maschinen erzielten die Unternehmen im August einen Exportwert von 2,7 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei Autos und Wohnmobilen ging es nach oben, hier stieg der Exportwert um 6,6 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro.
Nicht nur die Ausfuhren haben zugelegt. Bayern hat im August auch deutlich mehr Waren aus dem Ausland eingeführt. Besonders stark stiegen die Einfuhren aus den USA mit einem Plus von 24,5 Prozent. Aus Asien kamen 17,7 Prozent mehr Waren. Vor allem die Importe aus China, Taiwan und Vietnam legten zu. Auffällig ist außerdem der starke Anstieg bei Erdöl und Erdgas, der Wert der Einfuhren erhöhte sich um 53,7 Prozent auf rund 900 Millionen Euro. Auch über das gesamte bisherige Jahr zeigt sich ein Plus. Von Januar bis August 2026 stiegen die bayerischen Exporte um 3,6 Prozent auf 155,2 Milliarden Euro. Die Importe erhöhten sich um 5,5 Prozent auf 157,6 Milliarden Euro.