Besuchsverbot ab Montag im Bezirkskrankenhaus Günzburg

Ab Montag gilt wegen der aktuellen Corona-Lage ein Besuchsverbot im Bezirkskrankenhaus Günzburg.




Angesichts der sich dramatisch zuspitzenden Corona-Lage in der Region und darüber hinaus erlässt das Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg ab Montag, 8. November, ein allgemeines Besuchsverbot. Dieses gilt für alle Einzelkliniken auf dem Campus: für die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, für die Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation, für die Klinik für Neurochirurgie sowie für die Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie.

Reine Vorsichtsmaßnahme: derzeit kein Ausbruchsgeschehen

Ausnahmen gelten für Begleitung sterbender und besonders schwer kranker Patientinnen und Patienten, bei Besuchen von Patienten, die einer besonderen Unterstützung bedürfen, für medizinisch indizierte Besuche sowie für Angehörigengespräche mit Fachpersonal (im Rahmen der medizinischen Behandlung). „Das Besuchsverbot ist eine reine Vorsichtsmaßnahme“, teilte Leitender Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Thomas Becker mit.

Das BKH Günzburg ist mit seinen knapp 1800 Beschäftigten der größte Standort der Bezirkskliniken Schwaben. Dort gibt es derzeit kein Ausbruchsgeschehen, sondern nur einige wenige Einzelfälle von Corona-Positiven unter den Mitarbeitenden sowie Patientinnen und Patienten. Diese befinden sich entweder in häuslicher Quarantäne oder sind auf der jeweiligen Station isoliert.

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 Nerventumor-Register zieht von Berlin nach Günzburg Das Nerventumor-Register, bislang an der Charité Berlin angesiedelt, ist nun an der Klinik für Neurochirurgie der Universität Ulm am Bezirkskrankenhaus (BKH) Günzburg untergebracht. Grund für den Umzug war der berufliche Wechsel der Mitgründerin Dr. Nora Dengler nach Günzburg. Versorgung und Lebensqualität Seit 2024 leitet Prof. Dr. med. Maria Teresa Pedro das Register. Sie sammelt multizentrisch 15.12.2025 Kliniken in Schwaben verstärken Zusammenarbeit Ziel ist, Leistungen des jeweils anderen Partners zu nutzen und die Patientenversorgung zu verbessern. Am Campus Günzburg arbeiten die Kliniken bereits seit Jahrzehnten eng zusammen, unter anderem über ein gemeinsames Dienstleistungs- und Logistikzentrum. „Wir leben die Kooperation seit langem – immer zum Wohle der Patienten. Die Erfüllung der Anforderungen aus dem KHVVG bestätigt unsere Arbeit“, sagt 13.11.2025 Kooperation in der Herzmedizin: Kreiskliniken Günzburg-Krumbach und Uniklinikum Augsburg bündeln Kräfte Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach und das Universitätsklinikum Augsburg (UKA) gehen in der Herzmedizin gemeinsame Wege. Mit einem neuen Kooperationsvertrag wollen beide Einrichtungen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Inneren Medizin, Kardiologie und Herzchirurgie deutlich intensivieren. Ziel ist es, die medizinische Versorgung in der Region weiter zu stärken und den Austausch zwischen den Fachabteilungen zu fördern. Durch die 15.10.2025 Kreiskliniken Günzburg-Krumbach werden Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Augsburg Die Kreiskliniken Günzburg-Krumbach schließen sich ab dem 1. November 2025 dem Netzwerk der Akademischen Lehrkrankenhäuser der Universität Augsburg an. Damit erhalten Medizinstudierende des Modellstudiengangs Humanmedizin die Möglichkeit, ihr Praktisches Jahr an den Klinikstandorten in Günzburg und Krumbach zu absolvieren. Die Lehrkrankenhäuser spielen eine zentrale Rolle in der klinischen Ausbildung: Sie ermöglichen es den Studierenden, ihr