Betrunkene stürzen bei Toilettenpause nachts in Ulmer Fluss

Gefährliche Notdurft

Zwei Männer landen bei einer nächtlichen Toilettenpause im eiskalten Wasser. Laut Polizei waren sie augenscheinlich kurz vor dem Ertrinken.

Nächtliche Toilettenpause mit schwerwiegenden Folgen: Zwei laut Polizei betrunkene Männer sind in Ulm in einen Fluss gestürzt und stark unterkühlt von Einsatzkräften gerettet worden. Die 21 und 32 Jahre alten Männer waren den Angaben zufolge augenscheinlich kurz vor dem Ertrinken. Ein Zeuge hatte in der Nacht Hilfeschreie aus dem Tast- und Riechgarten gehört.

Schneller Einsatz rettet Leben

Nach ersten Erkenntnissen stürzten die beiden Männer, als einer der beiden seine Notdurft im Fluss Blau beziehungsweise dem Zufluss zur Donau verrichten wollte – wie dies genau passierte, war zunächst unklar. Bei der Rettungsaktion fiel auch einer der Polizisten ins Wasser und erlitt eine Unterkühlung. Schließlich holten die Beamten die beiden Männer aus dem Wasser und zogen sie an einer Ufermauer hoch.

Einer der beiden war den Angaben zufolge nicht mehr ansprechbar und verlor wiederholt das Bewusstsein. Ein Krankenwagen brachte die Männer stark unterkühlt in eine Klinik. Laut einem Polizeisprecher hatten sich die Männer im Tast- und Riechgarten getroffen, um «reichlich Alkohol zu trinken».

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