Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 737 Hausanschlüsse mit Glasfaser versorgt werden. Die Kosten liegen bei rund 24,2 Millionen Euro. Nach Abzug der Fördermittel von Bund und Land bleiben bei der Stadt Biberach voraussichtlich etwa 2,7 Millionen Euro hängen.
Das Ausbaukonzept betrifft Bereiche mit besonders langsamer Internetversorgung. Dazu kommen Schulen und Gewerbegebiete. Geplant ist ein Glasfasernetz mit einer Gesamtlänge von rund 68,5 Kilometern. Die Glasfaserleitungen sollen bis in den Keller gelegt werden. Für Eigentümer ist das nach einem früheren Beschluss des Gemeinderats grundsätzlich kostenlos.
Eine größere Änderung gibt es in Ringschnait. Dort sind inzwischen 334 Hausanschlüsse förderfähig. Zuvor waren es 132. Damit sollen deutlich mehr Bürger und Unternehmen vom geförderten Ausbau profitieren.
Auch in Hagenbuch, den Stafflanger Ortsteilen Eichen und Eggelsbach sowie an der Mösmühle sind Anschlüsse eingeplant. In der Kernstadt sind außerdem mehrere Gewerbegebiete weiter förderfähig, unter anderem an der Bleicherstraße und der Freiburger Straße. Bei einigen laufenden Projekten wird der Breitbandausbau bereits mitgedacht, zum Beispiel am Hagenbucher Weg, am Ringschnaiter Stadtberg und bei der B30-Querung bei Mettenberg.
Nach Einschätzung der Verwaltung kann der Bau frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027 starten. Der Netzausbau soll dann etwa zwei bis drei Jahre dauern.