Noch stehen verschiedene Varianten für das Gebiet zwischen Krummer Weg und Polizeihochschule zur Debatte. Daher bleibt die Zahl der Wohnungen noch variabel.
Oberbürgermeister Norbert Zeidler hatte zuletzt in seiner Haushaltsrede die angespannte Wohnraumsituation betont. Das rund 3,5 Hektar große Gebiet soll mit einem Mix aus Geschosswohnungsbau und Einfamilienhäusern entwickelt werden. Auch geförderter Wohnungsbau ist vorgesehen, angelehnt an das Projekt mit 18 Sozialwohnungen im benachbarten „Taubenplätzle II“.
Stadtplanungsamtsleiter Roman Adler erklärte, dass durch eine flächensparende Planung mehr Wohnraum geschaffen werden könne als zunächst gedacht. Unter anderem sind viele oberirdische Stellplätze vorgesehen, Tiefgaragen sollen möglichst vermieden werden. Geplant sind Mischverkehrsflächen ohne separate Gehwege, zudem ein neuer Spielplatz am nördlichen Rand. Ein Lärmgutachten bestätigt die grundsätzliche Verträglichkeit mit dem benachbarten Gewerbegebiet und der Polizeihochschule.
Ob die Erschließung bereits 2027 startet, wird im Rahmen der Investitionsplanung entschieden.