Biberach: Großspende für den DRK-Rettungsdienst

Bessere Notversorgung geplant

Der DRK-Kreisverband Biberach bekommt eine außergewöhnlich hohe Spende von 100.000 Euro. Mit dem Geld soll die notfallmedizinische Versorgung im Landkreis Biberach weiter verbessert werden.

Geplant sind zwei konkrete Projekte, die mit der Spende der Firma Reck-Technik aus Betzenweiler umgesetzt werden sollen. Zum einen will das DRK die notfallmedizinische Ausstattung weiter modernisieren, zum anderen soll die digitale Vernetzung im Rettungsdienst ausgebaut werden. Ziel sei es, die Versorgungsqualität für Patienten zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für Rettungsdienstpersonal und Notärzte nachhaltig zu verbessern, so das DRK.

Neue Defibrillatoren und EKG-Systeme geplant

In den kommenden Jahren will der DRK-Kreisverband 21 neue Defibrillator- und EKG-Systeme anschaffen. Sie sollen in 16 Rettungswagen und fünf Notarzteinsatzfahrzeugen eingesetzt werden. Betroffen sind die DRK-Rettungswachen in Biberach, Bad Schussenried, Erolzheim, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen und Ummendorf. Die neuen Geräte ersetzen rund zehn Jahre alte Systeme.

Kliniken sollen früher wichtige Patientendaten bekommen

Als zweites Projekt nimmt das DRK die digitale Datenübertragung in den Blick. Mit dem System „data.Share“ sollen künftig Einsatzdaten zwischen Rettungsdienst und Kliniken digital übermittelt werden. So können sich Kliniken bereits vor dem Eintreffen der Patienten gezielt vorbereiten. Das sei besonders bei zeitkritischen Notfällen wie Herzinfarkten, Reanimationen oder schweren Atemstörungen ein großer Vorteil, heißt es vom DRK.

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