Das Autohaus Munding in Biberach und Laupheim bekommt einen neuen Eigentümer. Zum 1. Dezember 2026 wird der BMW- und Mini-Händler Teil der Reisacher-Gruppe mit Sitz in Memmingen. Beide Standorte bleiben bestehen, alle rund 70 Mitarbeiter werden übernommen.
Auch für Kunden in Biberach und Laupheim soll sich zunächst wenig ändern: BMW und Mini werden an beiden Standorten weiterhin verkauft und gewartet.
Der bisherige Geschäftsführer Andreas Köhler bleibt auch nach dem Eigentümerwechsel im Unternehmen. Er führt die beiden Standorte künftig als Geschäftsleiter innerhalb der Reisacher-Gruppe weiter. Munding gibt damit nach mehr als 80 Jahren seine unternehmerische Eigenständigkeit auf. Das Autohaus wurde 1941 gegründet und ist seitdem in der Region verwurzelt.
Als Grund für den Schritt nennt Munding vor allem die langfristige Zukunft der beiden Betriebe. Laut Andreas Köhler war entscheidend, eine Perspektive für die Mitarbeiter und die Standorte in Biberach und Laupheim zu schaffen.
Für die rund 70 Beschäftigten bedeutet die Übernahme nach Angaben der Unternehmen Kontinuität: Alle sollen weiterbeschäftigt werden.
Die Reisacher-Gruppe betreibt bislang sieben Standorte und beschäftigt mehr als 680 Mitarbeiter. Mit der Übernahme von Munding kommen die Standorte in Biberach und Laupheim hinzu.