Die cleveren Allesfresser können in Gärten und an Häusern erhebliche Schäden anrichten und sind nur schwer wieder loszuwerden, wenn sie sich erst einmal angesiedelt haben.
Waschbären gelten als invasive Art. Sie wurden im 20. Jahrhundert nach Deutschland eingeführt und breiten sich seither zunehmend aus. Da sie hier keine natürlichen Feinde haben, fühlen sie sich auch in Siedlungsnähe wohl. Auf Nahrungssuche durchstreifen sie nachts Gärten und können dabei Beete verwüsten oder Schäden an Gebäuden verursachen.
Um Waschbären gar nicht erst anzulocken, sollten mögliche Nahrungsquellen konsequent beseitigt oder gesichert werden:
Kompost sichern: Besonders attraktiv sind Komposthaufen. Diese sollten in fest verschließbaren Behältern gelagert werden. Ein einfacher Deckel reicht nicht – Waschbären können ihn öffnen. Ein zusätzlicher schwerer Stein kann helfen.
Müll geschützt lagern: Mülltonnen und Gelbe Säcke sollten erst kurz vor der Abholung nach draußen gestellt werden.
Fallobst entfernen: Heruntergefallenes Obst sollte regelmäßig eingesammelt werden. Auch niedrig hängende Früchte sollten geerntet werden.
Bäume sichern: Glatte Blechmanschetten am Stamm erschweren den Tieren das Hochklettern.
Tierfutter nicht draußen lassen: Futter für Haustiere sollte nachts nicht im Freien stehen bleiben.
Wer einen Waschbären entdeckt, kann sich an den Biberacher Stadtjäger Daniel Lämmle wenden. Er ist telefonisch unter 0170 / 1248658 oder per E-Mail an d.laemmle-wtm@freenet.de erreichbar.