Fünf Tage lang ging das Programm. Die Jugendlichen beschäftigten sich dabei unter anderem mit Fair Trade, der Vermeidung von Verpackungsmüll, Lebensmittelverschwendung, Ökolandbau und den Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Neben der Theorie spielte vor allem die Praxis eine wichtige Rolle. In der Schulküche bereiteten die Schülerinnen unter anderem Pizza, Veggie-Sushi und schwäbische Tapas zu. Bei einer „Schnibbeldisko“ unter dem Motto „Slow Food“ entstanden außerdem Burger aus regionalen Zutaten. Unterstützt wurden die Teilnehmerinnen dabei von verschiedenen Fachleuten aus der Region.
Zum Abschluss ging es für die Gruppe auf den Hochstetterhof. Dort erfuhren die Jugendlichen mehr über die Herkunft von Lebensmitteln, von der Beschaffenheit des Bodens bis zur Tierhaltung. Gemeinsam wurde eine Gemüsesuppe über offenem Feuer gekocht. Eine Fahrt mit dem Traktor-Taxi rundete den letzten Programmtag ab.
Die frisch ausgebildeten Mentorinnen wollen ihr Wissen nun mit eigenen Projekten an ihre Mitschüler weitergeben. Beteiligt sind die Mali-Gemeinschaftsschule Biberach, die Mühlbachschule in Schemmerhofen und die Matthias-Erzberger-Schule Biberach.
Das Programm soll 2027 fortgesetzt werden und richtet sich dann erneut an Schüler der Klassenstufen sieben bis neun. Interessierte Schulen und Lehrkräfte können sich beim Landwirtschaftsamt Biberach melden.