Biberachs mächtige Berg-Ulmen sind jetzt Naturdenkmale!

Eine schöne Nachricht aus Biberach: Sie sind 250 Jahre alt, stehen beide in der Waldseer Straße – und sind jetzt zu Naturdenkmalen erklärt worden. Die Rede ist von den beiden mächtigen Berg-Ulmen beim Martin-Luther-Gemeindehaus und beim Wielandpark.

Die evangelische Kirchengemeinde hat letztes Jahr einen entsprechenden Antrag für die Ulme vor dem Gemeindehaus gestellt. Die Stadtverwaltung hat dann vorgeschlagen, die zweite Ulme auch unter diesen besonderen Schutz zu stellen. Gesagt, getan.

Der Gemeinderat hat’s beschlossen, weil beide Bäume eine vielfältige ökologische Bedeutung haben und auch stadtbildprägende Eigenschaften besitzen. Beide Bergulmen sind nämlich einzigartig für Biberach: Es gibt keine dritte, die ein so hohes Alter erreicht hat. Grund dafür ist, dass die beiden Berg-Ulmen eine Resistenz gegen einen über den Ulmen-Splintkäfer übertragenen Schlauchpilz entwickelt haben, der in den letzten Jahrzehnten ein nahezu flächendeckendes Sterben alter Ulmer verursacht hatte.

 

Das könnte Dich auch interessieren

22.07.2026 Borkenkäfer befällt Wälder bei Reisensburg und Deffingen Mitarbeiter des Forstes haben im Günzburger Stadtwald frischen Borkenkäferbefall entdeckt. Betroffen sind vor allem die Waldgebiete bei Reisensburg und Deffingen. Auch in angrenzenden Privatwäldern wurden befallene Bäume festgestellt. Bohrmehl weist auf Befall hin Ein Borkenkäferbefall lässt sich häufig an braunem Bohrmehl auf der Rinde oder am Stammfuß erkennen. Waldbesitzer sollten ihre Fichten deshalb in kurzen 15.07.2026 Unwetter über Oberschwaben Ein Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel ist am Morgen über Oberschwaben gezogen. Betroffen sei vor allem die Region um Biberach und Laupheim gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. In Schemmerhofen (Kreis Biberach) waren die Straßen ganz weiß und komplett von Hagel bedeckt. Feuerwehrleute schaufelten die zentimeterhohe Hagelschicht von der Straße und räumten die Schächte frei. Landwirte 26.05.2026 Iller bei Altenstadt wieder in Naturform Auf dem Abschnitt wurden unter anderem kleine Inseln angelegt sowie Ufer und Flussboden umgestaltet. Dadurch bekommt die Iller wieder mehr Eigendynamik. Das heißt: Der Fluss kann sich natürlicher entwickeln und bietet bessere Lebensräume für Fische und andere Wasserlebewesen. Auch die Uferbereiche wurden vielfältiger gestaltet. Davon soll sich langfristig eine naturnahe Aue entwickeln. Durch neue flache 12.05.2026 Stadt Biberach erweitert Grundwasserreinigung an der Altlast „Lehmgrube“ Die Schadstoffe aus der ehemaligen Deponie sollen weiter eingedämmt werden. Die Umsetzung soll in den kommenden zwei Jahren erfolgen. Historie einer Lehmgrube Die Altlast „Lehmgrube“ liegt im Gewerbegebiet zwischen Mittelbiberach und Biberach. Zuständig für Unterhalt und Betrieb ist die Stadt Biberach. Auf dem Gelände wurde früher Lehm für eine angrenzende Ziegelei abgebaut. Zwischen 1968 und