Bio boomt bei uns im Ländle! Fast 4.800 Bauernhöfe in Baden-Württemberg wirtschaften inzwischen nach Bio-Standards. Vor 15 Jahren waren es gerade einmal 2.450 Betriebe. Damit hat sich die Zahl der Bio-Höfe seit 2010 fast verdoppelt.
Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes. Und nicht nur die Zahl der Betriebe ist ordentlich gewachsen, sondern auch die Fläche, auf der Bio-Landwirtschaft betrieben wird.
Im Jahr 2025 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 201.300 Hektar ökologisch bewirtschaftet. Zum Vergleich: 2010 waren es gerade einmal 98.400 Hektar. Mittlerweile wird damit auf rund jedem siebten Hektar landwirtschaftlicher Fläche im Land ökologisch gewirtschaftet. Das entspricht einem Anteil von 14,4 Prozent.
Und damit ihr euch diese riesige Fläche besser vorstellen könnt: Umgerechnet sind das rund 280.000 Fußballfelder!
Doch was wächst eigentlich auf den Bio-Äckern im Ländle? Vor allem Getreide! Von den insgesamt 82.500 Hektar ökologisch bewirtschafteter Ackerfläche wurden im vergangenen Jahr rund 39.400 Hektar für den Getreideanbau genutzt. Das ist fast die Hälfte.
Besonders häufig wurden dabei Winterweizen, Dinkel und Hafer angebaut. Winterweizen lag mit 9.400 Hektar vorne, gefolgt von Dinkel mit 8.400 und Hafer mit 7.200 Hektar.
Die Zahlen zeigen: Die ökologische Landwirtschaft hat in Baden-Württemberg in den vergangenen 15 Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.