Biosphärengebiet Schwäbische Alb wird größer

Naturschutz

Einige Flächen im Alb-Donau-Kreis treten zum 15. April dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb bei. Das soll den Naturschutz in der Region stärken, es gibt aber auch Kritiker.

Anfang März hatte Landesumweltministerin Thekla Walker eine entsprechende Verordnung unterzeichnet. Mitte April wird diese gültig, das bestätigt Schelklingens Bürgermeister Ulrich Ruckh. Im Alb-Donau-Kreis kommen damit neue Flächen hinzu: Die Gemeinden Allmendingen, Blaubeuren und Rechtenstein sind dann Teil des UNESCO-Biosphärengebiets. Einige Flächen in Ehingen, Heroldstatt, Lauterach und Schelklingen kommen ebenso dazu, wie die SWP berichtet.

Prominente Neuzugänge

In Schelklingen gehören künftig unter anderem das Natur- und Vogelschutzgebiet Schmiechener See sowie das UNESCO-Welterbe Hohler Fels zum Biosphärengebiet. Der Schmiechener See liegt teilweise auch auf der Gemarkung Allmendingen. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist ein Naturschutz- und Kulturreservat. Das Land Baden-Württemberg investiert in die Erhaltung dieser Gebiete. Besonders wichtig für die Natur sind die Kernzonen, in denen menschliches Eingreifen untersagt ist. Damit kann die Natur dort wieder wild wachsen.

Kritik einiger Anwohner

Die Erweiterung ist allerdings nicht unumstritten. Vor allem größere Kernzonen im Oberen Schmiechtal hatten in Schelklingen für Kritik gesorgt. Das Ziel, neue „Urwald“-ähnliche Lebensräume entstehen zu lassen, stößt einigen Anwohner auf. Ihre Argumente sind Gefahren durch Geröll und Wildwuchs und den dadurch entstehen Wertverlust der Grundstücke. Durch die Unterzeichnung der Ministerin ist die Erweiterung aber beschlossene Sache.

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