Zeugen beobachteten mehrere Personen, wie sie ein lebendes Schaf aus einem Kofferraum zogen und daraufhin in eine anliegende Garage zerrten. Die alarmierte Polizei konnte kurze Zeit später nur noch feststellen, dass das Schaf bereits geschlachtet worden war. Die Vorgang hatte illegal und ohne Betäubung stattgefunden. Bei der Aufnahme der Anzeige zeigte sich der Mann völlig uneinsichtig. Zeitgleich versuchte er mit Hilfe seiner 41-jährigen Frau, die Spuren der Schlachtung zu beseitigen. Die Komplizen waren nicht mehr vor Ort.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Ob hinter der illegalen Schlachtung im Alb-Donau-Kreis ein religiöser Hintergrund steckte, war laut einem Polizeisprecher unklar. Der Beschuldigte soll das Schaf von einem Viehhändler in Münsingen gekauft haben. Dieser wusste womöglich nicht über das spätere Schicksal seines Schafs Bescheid. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu einem Viehhändler in Münsingen machen können.