Blautopf in Blaubeuren gesperrt: Gastronomen in Sorge

Weniger Touristen, Umsatz bricht ein

Seit einer Woche ist der Blautopf in Blaubeuren dicht – und die lokalen Gastronomen zittern um ihre Umsätze. Doch der Bürgermeister will nachbessern.

Seit einer Woche ist der berühmte Blautopf in Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten gesperrt. Schon jetzt klagen die Gastronomen der Stadt über erhebliche Umsatzeinbußen.

Viele von ihnen sind besorgt, dass die Sperrung langfristig Hunderttausende Touristen fernhalten könnte.

Bürgermeister Seibold bleibt optimistisch

Die Stadt Blaubeuren reagiert auf die Sorgen der Gastronomen mit verschiedenen Überlegungen. Sie plant, den Zugang zum Blautopf so oft wie möglich offen zu halten und überlegt, Führungen auf der Baustelle sowie Tage der offenen Tür anzubieten.

Außerdem denkt die Stadt über eine Aussichtsplattform nach, die den Touristen während der Bauphase einen Blick auf den Blautopf ermöglichen soll. Die Entscheidung über die Plattform soll in der nächsten Gemeinderatssitzung getroffen werden.

Bürgermeister Jörg Seibold betont, dass die Stadt versucht, flexibel auf die Bauarbeiten zu reagieren und die Situation für die Besucher und die lokalen Unternehmen zu verbessern.

Warum ist der Blautopf geschlossen?

Der Blautopf ist wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten geschlossen. Diese Arbeiten sind notwendig, um den abrutschenden Hang und die marode Mauer an der Blau zu sichern und das Areal rund um die Karstquelle zu renovieren.

Die Sanierung soll die Sicherheit des Gebiets gewährleisten und ist für rund vier Jahre geplant, um umfassende Renovierungs- und Umbauarbeiten im Wert von etwa 17 Millionen Euro durchzuführen.

Das sagen die Gastronomen

Wir haben uns mit Andrea Schneider vom "Gasthof Blautopf" und Frank Bader vom "Il Gusto" unterhalten.

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