Blumenstrauß sorgt für Polizei-Einsatz im Ulmer Landratsamt

Kurioser Polizeieinsatz

Ein eigentlich harmloser Ostergruß hat am Donnerstagnachmittag für Aufregung im Ulmer Landratsamt gesorgt.

Gegen 14.50 Uhr meldete der Sicherheitsdienst der Polizei einen verdächtigen Blumenstrauß, der zuvor von zwei Jugendlichen abgegeben worden war.

Der Haken an der Sache: Die beiden gaben an, von einem ihnen unbekannten Mann bezahlt worden zu sein, um das florale Geschenk samt Briefumschlag im Amt zu überreichen. Den Mitarbeitenden und vor allem der Empfängerin war das Ganze nicht geheuer – sie entschieden sich, den Umschlag lieber nicht zu öffnen und stattdessen die Polizei zu verständigen.

Eine Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte rückte an und nahm sich der Sache an. Im Umschlag: Ein handgeschriebener Brief mit Komplimenten an eine Mitarbeiterin und Ostergrüßen – offenbar von einem heimlichen Verehrer.

Kurios: Der Absender konnte kurz darauf im Umfeld des Amtsgebäudes ausfindig gemacht werden. Er war laut Polizei sichtlich peinlich berührt und überrascht, dass seine romantische Geste direkt einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte.

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