Boehringer Ingelheim investiert Milliarden in die USA - Standort Biberach soll stark bleiben

Trump-Deal

Der Pharma-Riese Boehringer Ingelheim investiert bis 2028 rund 10 Milliarden Dollar in die USA. Deutsche Standorte wie Biberach sollen dabei nicht benachteiligt werden.

Der Pharma-Riese Boehringer Ingelheim plant bis 2028 Investitionen von rund 10 Milliarden US-Dollar in die USA. Ziel des Engagements ist es, Medikamente für amerikanische Patienten günstiger zu machen. Das Unternehmen reagiert damit auf einen Deal mit der US-Regierung unter Präsident Donald Trump, der auch die Teilnahme an der Direktbestellplattform TrumpRx vorsieht.

Boehringer betont, dass die Investitionen in den USA keinen Nachteil für deutsche Standorte wie Biberach bedeuten. Tatsächlich hat der Konzern im vergangenen Jahr in Biberach ein neues Biopharma-Zentrum für 350 Millionen Euro eröffnet, das den Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung legt.

Ein weiterer Vorteil des Deals: Geplante US-Einfuhrzölle auf pharmazeutische Produkte entfallen für Boehringer Ingelheim. In den USA ist der Konzern bereits an mehr als 20 Standorten vertreten und beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter. Mit dem neuen Engagement sollen Forschung, Produktion und Arbeitsplätze in den USA weiter ausgebaut werden.

Biberach bleibt demnach ein zentraler Standort für Boehringer, während das Unternehmen international expandiert.

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