Der Zwischenfall ereignete sich am späten Vormittag des 9. August vor Litzelstetten bei der Insel Mainau. Ein Besatzungsmitglied meldete Rauchentwicklung im Motorraum des Sportbootes.
Während Wasserschutzpolizei und Feuerwehr auf dem Weg zum Boot waren, versuchte der Schiffsführer, den Brand mit eigenen Mitteln zu löschen.
Andere Wassersportler retten Familie
Andere Wassersportler kamen der dreiköpfigen Familie zu Hilfe und brachten sie in Sicherheit. Das Deutsche Rote Kreuz brachte die Familie anschließend vorsorglich ins Klinikum Konstanz.
Zunächst bestand der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung. Dieser bestätigte sich nach Angaben der Polizei jedoch nicht.
Technischer Defekt vermutlich Ursache
Der Sachschaden am Boot wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen dürfte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben.