Brisante Details im Masken-Skandal um Sauter und Nüßlein

Masken-Deal für den Freistaat Bayern

Im Masken-Skandal um die früheren Günzburger CSU-Politiker Alfred Sauter und Georg Nüßlein sind heute weitere brisante Details ans Tageslicht geraten.

Im Masken-Skandal um die früheren Günzburger CSU-Politiker Alfred Sauter und Georg Nüßlein sind heute weitere brisante Details ans Tageslicht geraten.

1,2 Millionen Euro kassiert

Knapp 34.000 FFP2-Masken aus dem umstrittenen Deal sind in den Landkreis Neu-Ulm gelangt, über 24.000 in den Kreis Günzburg. Wie die Landtags-Anfrage des Grünen-Abgeordneten Max Deisenhofer belegt, verließen die Masken größtenteils erst Anfang 2021 das Zentrallager, allerdings zum im März 2020 verhandelten Stück-Preis von je 3,60 Euro. Zu diesem Zeitpunkt waren FFP2-Masken im Einzelhandel schon längst deutlich günstiger gewesen. Sowohl Sauter wie auch Nüßlein sollen für die Vermittlung rund 1,2 Millionen Euro kassiert haben.

Verfahren beim Bundesgerichtshof

„Mich schockiert, wie schlecht der Masken-Deal für unseren Freistaat Bayern lief und wie schamlos sich ranghohe CSU-Politiker in einer großen Notlage bereichert haben. Ohne den Druck der Opposition wären das Ausmaß der Affäre und die Folgen für die Bevölkerung noch immer unbekannt. Wir Grüne werden uns im Untersuchungsausschuss weiter für eine konsequente und lückenlose Aufklärung der Maskengeschäfte einsetzen – vor allem, um das Vertrauen ins Parlament wieder herzustellen“, sagt Deisenhofer.

Im Februar und März 2021 fanden bei beiden Politikern und in der Günzburger CSU-Kreis-Geschäftsstelle mehrere staatsanwaltschaftliche Durchsuchungen statt. Derzeit liegt das Verfahren beim Bundesgerichtshof.

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