Bundeswehr hilft bei Corona-Nachverfolgung

Seit heute (Mittwoch, 4. November) unterstützen zwölf Soldaten des Unterstützungsverbandes des Multinationalen Kommando Operative Führung von der Wilhelmsburg die Ulmer Bürgerdienste bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, die die Stadt im Rahmen der Amtshilfe für das Gesundheitsamt leistet.




Oberbürgermeister Gunter Czisch hat die Bundeswehrangehörigen bei den Bürgerdiensten in der Olgastraße 66 begrüßt. Czisch: „Ich freue mich, dass uns die Bundeswehr in dieser schwierigen Situation rasch und unkompliziert hilft. Das Ulmer Kommando unterstreicht damit erneut, dass es sich auch als Teil der Ulmer Stadtgesellschaft versteht.“

Die zwölf Soldaten, die sich freiwillig gemeldet haben, sind nicht nur in Ulm stationiert, sondern leben auch hier. Sie freuen sich nach eigenem Bekunden besonders darüber,  ihre Heimat- und Garnisonsstadt unterstützen zu können.

Einsatz ist befristet

Ihr Einsatz ist zunächst für die Dauer von vier Wochen vorgesehen, könnte aber verlängert werden, wenn die Situation es erfordert. Zu den Aufgaben der Bundeswehrangehörigen gehört vor allem das telefonische Nachverfolgen der Kontakte von positiv getesteten Personen.

Die Bundeswehr unterstützt seit gut einem halben Jahr insbesondere die Arbeit der Gesundheitsämter bei der Kontaktnachverfolgung. Insgesamt sind inzwischen rund 3.200 Soldatinnen und Soldaten deutschlandweit im Rahmen der Amtshilfe im  Einsatz.

Das könnte Dich auch interessieren

31.03.2025 Ulm: Kita „Pezzetino“ schließt zum 1. September Die Evangelische Kindertagesstätte „Pezzetino“ im Rechbergweg 25 in Ulm stellt ihren Betrieb zum 1. September 2025 ein, wie die Stadt Ulm heute mitteilt. Grund ist demnach der bauliche Zustand des Gebäudes, der einen sicheren Weiterbetrieb unmöglich macht. Das Gebäude mit seiner fast 50 Jahre alten Holzkonstruktion weist so gravierende Mängel auf, dass laut aktueller Untersuchungen 14.04.2025 Ulm erinnert an ermordeten Zwangsarbeiter Joseph Weiss In Ulm wurde ein neues Mahnmal eingeweiht – es erinnert an Joseph Weiß, einen französischen Zwangsarbeiter, der im April 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Sein „Vergehen“: Er hatte nach einem Luftangriff ein Paar Filzstiefel mitgenommen. Die Hinrichtung fand fünf Tage vor dem Einmarsch der US-Armee statt. Zwangsarbeit bei der Reichsbahn – und ein tödlicher 11.04.2025 Chaos auf der Illertalbahn Seit Tagen fahren ab dem Nachmittag keine Züge mehr zwischen Ulm und Senden. Die Folge: überfüllte Busse, lange Wartezeiten, unklare Informationen. Pendlerinnen und Pendler müssen auf eigene Faust nach Hause kommen. Verkehrsstrategie in Gefahr Die Fahrplanumstellung Ende 2023 sollte eigentlich den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern. Stattdessen droht die Strategie von Ulm und Neu-Ulm zu 11.04.2025 Ulm: Parkgebühren werden ab Mai angehoben Die Parkbetriebs-GmbH (PBG) hebt ab Mai 2025 die Entgelte in mehreren Parkhäusern an. Der Kurzparkertarif steigt von derzeit 2,00 Euro pro Stunde auf 2,20 Euro. Diese Änderung betrifft die Parkhäuser Am Bahnhof, Deutschhaus, Salzstadel, Fischerviertel, Theater und CongressCentrumNord. Auch die Tageshöchstsätze werden angepasst. In den Parkhäusern Am Bahnhof, Am Rathaus, Deutschhaus, Salzstadel, Fischerviertel und Theater