Busse und Bahnen bleiben im Depot

Der öffentliche Nahverkehr wird in Ulm und Neu-Ulm am Donnerstag durch den Warnstreik betroffen sein, kündigt die Gewerkschaft ver.di an. Ab Betriebsbeginn um 3:45 Uhr werden keine Straßenbahnen und Busse ausfahren.




 ver.di ruft am kommenden Donnerstag die Beschäftigten der SWU Verkehr und der SWU mobil zu einem befristeten Warnstreik auf. Damit sich die Bevölkerung und die Fahrgäste frühzeitig auf das fehlende Angebot im öffentlichen Personennahverkehr einstellen können, hat sich der ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben für eine frühzeitige Ankündigung entschieden. „Damit haben die Nutzer des Nahverkehrs ausreichend Zeit um anderweitig zu disponieren“, so die Verlautbarung.

Der Warnstreik der Verkehrsbetriebe ist befristet, das Ende wird noch bekannt gegeben. Betroffen sind die Linien 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, 10, 11 und 13.

Die Tarifverhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern wirken sich direkt auf das Fahrpersonal der Ulmer Verkehrsbetriebe aus. Die Löhne erhöhen sich im gleichen Umfang wie für die Beschäftigten der Versorgungssparte. Für die Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals bei der SWU Verkehr und SWU mobil gilt jedoch nicht der TV-Nahverkehr, sondern eigenständige Haustarifverträge.

Mehr Lohn gefordert

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen eine Erhöhung der Entgelte um 4,8 Prozent, mindestens 150 € monatlich sowie für die Auszubildenden 100 € mehr. Im ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben sind rund 25.000 Tarifbeschäftigte in Verwaltungen, Krankenhäusern, Bauhöfen, Kindertagesstätten, Kultureinrichtungen, Energiebetrieben und im Nahverkehr betroffen. Die öffentlichen Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt.

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