Chorsingen gegen Depressionen: Studie bestätigt positive Effekte

Singen ist gesund

Das Singen in einem Chor ist bei uns in Schwaben nicht nur beliebt bei Jung und Alt, sondern wirkt laut einer neuen Studie auch gegen Depressionen und Angststörungen im Alter.

Das Singen in einem Chor ist bei uns in Schwaben schon lange beliebt – jetzt gibt es einen weiteren guten Grund, die Stimme zu erheben: Laut einer aktuellen Studie kann Chorsingen das Risiko für Depressionen und Angststörungen bei älteren Menschen senken. Das meldet das Deutsche Gesundheitsportal.

Eine randomisierte, kontrollierte Untersuchung begleitete demnach 200 ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem erhöhten Risiko für kognitiven Abbau über zwei Jahre. Wöchentlich nahmen sie an einstündigen Chorproben teil. Ergebnis: Wer regelmäßig sang, zeigte eine ebenso deutliche Reduktion von Depressionen und Ängsten wie Teilnehmer einer Kontrollgruppe, die ein strukturiertes Gesundheitsbildungsprogramm absolvierte.

Diese aktuelle Studie unterstreicht, dass sowohl aktives Chorsingen als auch gezielte Gesundheitsbildungsprogramme wirksame, nicht-medikamentöse Präventionsmaßnahmen sind.

Lokale Chöre zum Mitmachen

In der Region Ulm, Neu-Ulm oder Biberach gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Teil eines Chors zu werden – egal ob jung oder alt:

Singen ist nicht nur gut für die Seele und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, sondern kann laut Forschung auch aktiv helfen, Depressionen und Angststörungen im Alter vorzubeugen.

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