Weihnachtsmärkte in der Region teilweise abgesagt

Dieses Jahr wird es leider keinen Christkindles-Markt in Biberach geben. Diese Entscheidung haben die Verantwortlichen nun getroffen und auch schon die Marktbeschicker entsprechend informiert.




„Wir hätten den Markt aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen nicht in der gewohnten Qualität abhalten können“, erklärt Wolfgang Winter, der für die Organisation verantwortlich zeichnet. Den Biberacher Christkindles-Markt zeichne vor allem der „Weihnachtsdorf-Charakter“ aus. Dazu trage neben liebevoll geschmückten Hütten wesentlich auch das Programm auf der Weihnachtsbühne bei, das nicht darstellbar gewesen wäre. Viele aneinandergereihte Hütten, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen, wären ebenfalls nicht möglich; hier wurden auch mögliche Alternativen geprüft. Die Gesundheit von Besuchern, Beschickern und Mitarbeitern steht im Vordergrund und hätte nicht gewährleistet werden können. Daher ist der Christkindlesmarkt nun schweren Herzens abgesagt worden. Diese frühzeitige Entscheidung schafft Planungssicherheit für die Beschicker.

Ob es gelingt, kleine Angebote angedockt an den Wochenmarkt zu ermöglichen, wie dies bereits beim Michaelimarkt versucht wird, oder zum Beispiel Kinder dennoch ans Christkind schreiben können, wird aktuell eruiert.

Auch andere Weihnachtsmärkte treffen Entscheidungen

Auch der Weihnachtsmarkt in Ochsenhausen ist heute abgesagt worden. Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm soll, Stand heute, allerdings stattfinden. Der Ulmer Weihnachtsmarkt soll auf jeden Fall stattfinden, wenn auch mit einem geänderten Konzept: er teilt sich dezentral auf 7 kleinere Plätze in Gehweite vom Münster auf. Die Planung dazu befindet sich in der finalen Phase, so die Macher.

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