CSD Ulm Neu-Ulm 2024 soll „größer und bunter“ werden

Motto: "selbst & bestimmt"

Am 14. September soll der „größte und bunteste CSD“ für Ulm und Neu-Ulm über die Bühne gehen. Bei dem Demonstrations- und Aktionstag stehen wieder die Rechte der queeren Community im Fokus.

Am 14. September soll der „größte und bunteste CSD“ für Ulm und Neu-Ulm über die Bühne gehen. Mit diesem Ziel gehen die Verantwortlichen des Ulm/Neu-Ulmer Pride Vereins in die Planungen für den Christopher Street Day 2024 an der Donau. Bei dem Demonstrations- und Aktionstag stehen wieder die Rechte der queeren Community im Fokus.

Der erst im Januar neu gegründete Verein stemmt die Organisation des CSD damit auch erstmals selbst. Die Parade soll am Samstag, den 14. September um 15:30 Uhr in Ulm beginnen und bis zur Neu-Ulmer Glacis Galerie führen, ehe sie zurück zum Münsterplatz verläuft. Dort soll dann noch gefeiert werden. Die genaue Route muss noch geklärt werden.

Große Parade mit Musik, Fahrzeugen und Kostümen

Erwünscht sind Musik, Fahrzeuge, Kostüme, Transparente oder Merchandise. Wer mitmachen will kann sich ab sofort beim Verein melden.

Die Schirmherrschaft haben Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger übernommen, die auch Grußworte während der Veranstaltung sprechen werden. Details dazu sollen noch folgen.

Dieser CSD soll existierende Diskriminierung sichtbar machen (Vereinsvorstand Alpay Artun)

“Dieser CSD soll existierende Diskriminierung sichtbar machen. Wir wollen mit einer positiven Grundhaltung und unter Einbeziehung der Breite der Gesellschaft die Akzeptanz für unsere Belange erhöhen und um Unterstützung kämpfen. Schließlich zeigt sich die Stärke einer gesunden Demokratie an der Freiheit und dem Schutz ihrer Minderheiten” - so Vereinsvorstand Alpay Artun zu den Hintergründen des Aktionstags der Doppelstadt.

Ulm und Neu-Ulm sollen Antidiskriminierungsstelle schaffen

So wurde z.B. auch die Forderung erhoben, dass die Städte Ulm und Neu-Ulm eine Antidiskriminierungsstelle schaffen sollen, um eine Anlaufstelle für marginalisierte Menschen bieten zu können. Sichere Begegnungsorte für queere Menschen jeglichen Alters und jeglicher Herkunft sollen nach dem Vorbild des “queeren Zentrums” in Mannheim gestaltet werden, so der Verein. Auch wurde bedauert, dass Bayern als einziges Bundesland keinen queeren Aktionsplan nachweisen kann. Gerade hinsichtlich steigender Hassgewalt gegenüber queeren Menschen, müsse dies schnell geändert werden, heißt es vom Verein weiter.

Über Pläne, Highlights und länderübergreifende Zusammenarbeit haben wir mit Alpay Artun vom Ulm/Neu-Ulmer Pride Verein gesprochen.

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