In Ulm und Neu-Ulm steht am Samstag wieder der Christopher Street Day an. Unter dem Motto „Von Ufer zu Ufer: Wir halten zusammen!“ ziehen die Teilnehmer durch die Doppelstadt. Der CSD Ulm/Neu-Ulm feiert in diesem Jahr außerdem sein 15-jähriges Jubiläum.
Los geht die Demo-Parade um 14 Uhr. Danach ist auf dem Ulmer Münsterplatz ein Straßenfest geplant. Laut Programm folgen dort ab 16.30 Uhr Infostände, eine Rainbow Family Area, Reden, Performances und Live-Acts. Ab 19.45 Uhr ist außerdem ein Pride Open-Air auf dem Münsterplatz angekündigt, ab 22 Uhr die SHINE CSD Afterparty.
Die Demo startet nach aktuellem Stand in Neu-Ulm am HBF/ZUP. Von dort geht es über die Meininger Allee, Reuttier Straße, Bahnhofstraße, Ludwigstraße, Kasernstraße, Maximilianstraße, Augsburger Straße und Marienstraße. Anschließend überquert die Parade über die Herdbrücke die Donau. In Ulm führt die Route weiter über Donaustraße, Frauenstraße, Olgastraße, Friedrich-Ebert-Straße und Neue Straße bis zum Münsterplatz. Also ist auch mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Der CSD ist nicht nur ein Fest, sondern auch eine Demonstration. Die Veranstalter setzen sich unter anderem für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Schutz vor Diskriminierung ein. In ihren Forderungen nennen sie zum Beispiel die rechtliche Gleichstellung aller Familienformen, besseren Schutz vor Hasskriminalität, die Anerkennung geschlechtlicher Vielfalt und inklusive Bildung.
Das Motto „Von Ufer zu Ufer“ passt dabei besonders zu Ulm und Neu-Ulm: Zwei Städte, zwei Bundesländer, verbunden durch die Donau. Der CSD will diese Verbindung als Zeichen für Zusammenhalt nutzen. Seit dem ersten CSD im Jahr 2011 ist die Veranstaltung in der Region gewachsen, seit 2024 trägt der Verein Pride Ulm.Neu-Ulm e.V. die Verantwortung.