Ob Produktion, Handel oder Dienstleistungen: Cyberkriminelle nehmen immer mehr Unternehmen ins Visier. Das zeigt der Digital-Report 2026 der IHK Schwaben. Demnach waren 26 Prozent der befragten Betriebe innerhalb von zwölf Monaten von Cyberangriffen betroffen. Bei der vorherigen Umfrage waren es noch 15 Prozent.
Besonders heftig: Bei 30 Prozent der betroffenen Unternehmen führten die Angriffe zu Betriebsunterbrechungen und Produktivitätsverlusten. Die Ergebnisse beziehen sich auf ganz Bayerisch-Schwaben, zu dem auch die Landkreise Neu-Ulm und Günzburg gehören.
Eine weitere Gefahr ist der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Cyberkriminelle. Damit lassen sich Angriffe automatisieren und schwerer erkennen. Auch täuschend echte, manipulierte Bilder, Stimmen und Videos, sogenannte Deepfakes, werden zum Problem.
Laut IHK haben bereits 16 Prozent der befragten Unternehmen im beruflichen Umfeld Erfahrungen mit Deepfakes gemacht. Um sich besser zu schützen, setzen viele Betriebe deshalb auf technische Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen ihrer Mitarbeiter.