Darf noch jemand rein? citysens sorgt für Transparenz

Eine in Ulm neuentwickelte Personenzählanlage ist in ersten Geschäften im Einsatz.

Im Feneberg-Supermarkt in der Ulmer Frauenstraße hat der Marktleiter jederzeit den Überblick, wie viele Menschen sich im Laden aufhalten. Mit der neuen Personenzählanlage, die vom Ulmer Smart-City-Spezialisten citysens – ein Gemeinschaftsunternehmen der SWU TeleNet GmbH, der eXXcellent solutions Gmbh, der systemzwo GmbH und der cortex Media GmbH – installiert wurde, wird zuverlässig festgehalten, wie viele Menschen den Laden betreten und wieder verlassen.

Die Anwendung ist auch eine der ersten Lösungen, deren Daten über die neue Smart-City-Plattform der Stadt Ulm verarbeitet werden, die derzeit vom IT-Spezialisten eXXcellent solutions GmbH und der SWU TeleNet im Auftrag der Digitalen Agenda aufgebaut wird. „Diese Lösung ist ein gutes Beispiel, wie wir in Ulm die Digitalisierung gemeinsam vorantreiben wollen. Gerade in Corona-Zeiten können wir so die lokale Wirtschaft und unsere Bürger bei der Bewältigung der Krise effektiv unterstützen“, begrüßt Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch den Ansatz.

Zum Einsatz kommen bei Feneberg LoRa-Sensoren, die ihre Daten über das Ulmer LoRaWAN direkt an die zentrale Datenplattform übermitteln. Dort werden sie verarbeitet und die Ergebnisse sind dann fast in Echtzeit auf dem Bildschirm des Marktleiters Ardian Balaj zu sehen. „Diese Personenzählanlage ist für uns eine echte Erleichterung, denn so muss niemand mehr manuell durchzählen. Ein Blick auf den Bildschirm genügt“, freut er sich über die neue Lösung. „Über die Verarbeitung auf der neuen Smart-City-Plattform ist zudem sichergestellt, dass die Daten sicher und vor unbefugtem Zugriff geschützt sind“, erklärt Sabine Meigel, Leiterin Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm.

Im Unterschied zu den Lösungen anderer IT-Anbieter oder Handelsketten ist der Ulmer Ansatz darüber hinaus technologieunabhängig. Wie bei Feneberg können LoRa-Sensoren zum Einsatz kommen, aber auch optische oder laserbasierte Systeme. „Was für einen Supermarkt eine gute Lösung ist, eignet sich nicht unbedingt für den Einsatz auf dem Ulmer Wochenmarkt. Deswegen haben wir von vornherein auf ein offenes System gesetzt, mit dem sich Daten aus den unterschiedlichsten Quellen verarbeiten lassen. So können wir situationsbedingt die jeweils beste Lösung finden“, erläutert Gerhard Gruber, Geschäftsführer von eXXcellent solutions GmbH und damit einer der citysens-Gesellschafter.

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